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FC – Mainz: 25 Jahre

Plötzlich denkst du an 1998. An den ersten Abstieg. An Oliver Held und Jürgen Kohler. An dieses schäbbige 2:2 zu Hause gegen Leverkusen. Dann denkst Du an Spiele in Aue, wo es zwar den leckeren Nudeltopf gibt, der alleine aber nicht Anreiz sein sollte öfter als unbedingt nötig dorthin fahren zu müssen. Du denkst an Dietmar Artzinger-Bolten und Wolfgang Overath. An Volker Finke und Holger Stanislawski, erinnerst Dich an dieses Spiel bei Rot Weiß Essen, an 1033 Minuten ohne Tor, an die endlosen Niederlagenserien an all den irrationalen Schmerz, den dieser Scheißverein dir über die Jahre bereitet hat. Du denkst an die schwarze Wand und an die Ausschreitungen gegen Duisburg. An 25 Jahre Durst und Sehnsucht.

Und dann läuft Yuya Osako alleine auf das Tor zu.

25 Jahre.

Ich habe keine Worte.

6 comments to FC – Mainz: 25 Jahre

  • Jürgen

    Passend beschrieben, ich kann das immer noch nicht glauben. Ich weiß nicht, ob es überhaupt gut ist für den effzeh. Aber es fühlt sich so unfassbar geil an, Erinnerungen an meine Jugend, als das völlig normal war. Und jetzt sehe ich zum 10mal das Osako Tor und mir kommen die Tränen, jedesmal.

  • Bine

    Super geschrieben, ich habe echt geweint. Einzig: trotz der Abstiege und des ganzen Elends war es immer mein Verein. Kein Scheißverein. Den Titel haben viele andere Clubs verdient.

  • Ja meinst Du denn mein Verein war es nicht? Aber was haben wir geflucht in den letzten Jahrzehnten? Wie oft haben wir gesagt, dass es das jetzt wirklich war, nur um dann zu erkennen, dass wir ja eh schon hoffnungslos verloren sind. Einzig darauf bezog sich das.

  • Max

    Es ist irgendwie ein anderer Verein geworden. Nicht wie ich es kenne. Ich habe erwartet, befürchtet, dass wir das Spiel gegen Mainz verkacken und achter werden. So hätte ich den Effzeh vor 3, ja sogar noch letztes Jahr gesehen. Seit 2012 kam aber nicht nur Können dazu sondern auch Glück. Und so stehen wir in Europa. Welches Glücksgefühl. So kann sich ein Bayern-Fan nie über die Meisterschale freuen wie wir uns über den fünften Platz. Come on Effzeh und Alaaf!

  • Schöne Worte, allein Stani in einem Atemzug mit AB und WO zu nennen ist schade bis haarsträubend. Stani war der erste der diesen “Scheissverein” trainieren wollte, nach all der Düsternis.
    Er hat Hector zu einem Linksverteidiger gemacht und dem Verein einen seriöseren Stempel aufgedrückt. Klar es war kein Zauberfussball, das ist es aber bis heute nicht!
    Mir kommt Stani manchmal echt zu schlecht weg.
    Ansonsten top! Die Worte, der Bockcast und sowieso….

  • Bine

    Ok, ich war schon in Sorge…

    Nach jedem der Abstiege konnten mein Mann und Freunde nicht verstehen, dass ich meine Dauerkarte nicht abgebe, nicht aufgebe… und ich habe immer gesagt, eines Tages (wirds geschehen) und ich bin dann dabei.

Haut rein, schreibt mir was!