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FC – Augsburg: So finster die Nacht

Der Sonntag war verloren und flog vorbei, der Samstag sorgte dafür.

Nach der 0:1 Niederlage des 1.FC Köln war ich so piefig wie seit sehr langer Zeit nicht mehr wegen des Fußballs. Ich traf mich abends mit den Freunden und wir vermieden es -so gut es ging- über das Spiel zu reden, mussten uns aber vom Teil des Kegelclubs, der Darwin mit bloßer Anwesenheit widerlegt, ein ums andere mal provozieren lassen. Zum Glück waren wir effzeh-Fans alle reif und erwachsen genug um nicht darauf einzugehen…

Nach ein paar Bier wurde es halb sechs, in der Kneipe lief dazwischen auch schon wieder das “Mir stonn zu Dir”, die Reaktionen waren trotzig und weit entfernt von der Mutlosigkeit, die mich am Samstag überkam. Ich verstand das nicht so richtig, zu viel war mir am Samstag gegen den Strich gelaufen. Ich verstehe es immer noch nicht so richtig auch wenn ich die Dauerschleife “Ride Of The Valkyries” mittlerweile ausgemacht habe und nicht mehr im dunklen Wohnzimmer voller Weltenhass an die Wand starre. Immerhin etwas. Man ist ja für jeden kleinen Fortschritt dankbar.

Der Sonntag war aber immer noch verloren.
Ach so, ich wollte ja wirklich etwas zu dem Spiel schreiben, weil es so an mir nagt. Dann mal los.

Fangen wir mit dem Offensichtlichen an, bevor hier irgendwelche Missverständnisse entstehen: Wir haben uns nicht zu beschweren. Die Niederlage war verdient, Augsburg zeigt einmal mehr, wie man gegen den effzeh erfolgreich zu spielen hat. Dass die Umstände, die zu der Niederlage führten eher unglücklich waren ist zwar wieder mal typisch aber irgendwann müssen wir uns die Frage stellen ob das alles nur noch dumme Zufälle sind oder wir uns zu doof anstellen. Gefühlt bringt uns jede Fehlentscheidung so aus dem Tritt, dass erstens sofort das Tor fällt und zweitens nicht mehr reagiert werden kann. Hat das etwas mit Psychologie zu tun? Ich tippe eher nicht, weil mir das zu hochgestochen daherkommt aber wer weiß. Es fühlt sich halt einfach Scheiße an.

Dass Marvin Hitz in einem Anflug von desaströser Asozialität den Fußballplatz kaputt macht, ist die eine Sache. Dass Tony Modeste dann aber auch wirklich ausrutscht und so den Elfmeter nicht mehr mit der nötigen Wucht platzieren kann ist -davon losgelöst- so unnötig wie bescheuert, denn er muss es doch gesehen haben, als er sich den Ball mit der Geduld eines sehr wütenden Engels auf den Punkt legte. Kann ich nicht verstehen. Abgesehen davon war es natürlich auch kein Elfmeter, weil Hosiner schwalbt als würde er mit Vornamen Arjen heißen. Das ist doch Kacke. Von daher sollten wir die Sache abhaken und uns nicht mehr groß über den Hitz aufregen. Karma is a bitch as you know.

Um die größten Aufreger gleich abzuhandeln: Ja, der Freistoß, der zum Führungstreffer führte, war keiner und ja, Bobadilla ist wirklich ein Spieler, den ich nicht geschenkt im Kader haben möchte. Er verkörpert wie sonst nur o.e. Arjen Robben oder Thomas Müller den Typ Spieler, der mir so verdammt verhasst ist. Immer über die Grenze des sportlichen hinaus, nie sauber, bei jeder kleinen Berührung in Ohnmacht fallend, schreiend, provozierend, protestierend, manipulierend. Und dabei dann auch noch gut. Fürchterlich.

Ich muss hier einen kurzen Einschub reinschieben:

Schieb den Einschub ein, lass den effzeh, effzeh sein. [/Fraggles-Voice]

Schiedsrichter. Es ist ein Dauerthema. Als effzeh-Fan hat man ja im Moment eher wenig zu lachen, wenn es um diese Causa geht aber das will ich im Moment gar nicht so an die große Glocke hängen, sondern ich habe gestern, in einer meiner kurzen Wach-Phasen, darüber nachdenken müssen, dass die Unparteiischen immer mehr eine beeinflussbare Größe in dem Sport werden. Sie werden mehr und mehr zum Spielball von unsportlichen Spielern, die sich die Schwäche des aktuellen Systems zu Nutze machen und damit das Ergebnis, nein, das Spiel an sich massiv beeinflussen. Jedes Foul wird zum Drama, jede Berührung zum Mordanschlag, bei jedem Tor wird protestiert, jede abgewehrte Flanke ist ein Handspiel und natürlich wird jede Entscheidung pro Gegner vom eigenen Team massiv kritisiert.

Der Schiedsrichter ist mehr Sozialarbeiter als Mediator und das kann irgendwie so nicht weitergehen. In keinem anderen Sport ist der gegenseitige Respekt zwischen Spielern, Fans und Schiedsrichtern so gering wie im Fußball. Vielleicht auch nur im deutschen Fußball, das kann ich jetzt so direkt nicht sagen aber der Einfachheit halber bleibe ich mal bei der Generalisierung. Woran liegt das? Meiner Meinung nach sind die “Probleme”, die wir im Moment mit der Spielleitung haben komplett hausgemacht. Fußball scheint aus der Zeit gefallen zu sein, jede Entwicklung, die bei anderen Sportarten völlig selbstverständlich ist (Videobeweis, Transparenz in der Entscheidungsfindung) wird blockiert. Es stimmt, dass das Spiel immer noch das gleiche ist aber es entwickelt sich doch in so rasant weiter, dass die Rahmenbedingungen sich irgendwann anpassen müssen. Natürlich wurden früher auch Fehler gemacht aber die mediale Aufbereitung war eine andere. Der Druck der damals auf den Schiris lag ist doch nicht mal im Ansatz mit dem heutigen zu vergleichen. Außerdem liefen die Mannschaften weniger, weil mehr mit dem Ball gespielt wurde.

Heute hast Du es als Schiedsrichter mit professionellen Schauspielern zu tun, die zudem noch schneller und geschickter sind als ihre Vorgängergenerationen. Da muss man mMn als Verband irgendwann gegensteuern und reagieren. Ich weiß auch nicht ob der Videobeweis das allein glücklich-machende Ding ist aber kann es schaden? Ich behaupte einfach: Nein. Das Spiel ist schon so oft unterbrochen, gerade bei den Entscheidungen, die es nachzuschauen gilt, dass das nicht relevant ist. Man kann die Dinge ja klar umreißen:
– War es ein Tor oder nicht?
– War es ein Abseitstor?
– War es ein Foul/Handspiel oder Schwalbe im Strafraum oder nicht? (nur wenn Elfer gepfiffen wurde)
Ende. Braucht es mehr?

Da sind die schlimmsten Fehlentscheidungen, die, die immer wieder zu den Diskussionen über vermeintlich schwache Schiedsrichter führen schon mal raus.
– Tor ist schnell geklärt.
– Abseits auch (wenn nicht, im Zweifel für den Stürmer)
– Foul im Strafraum: Elfer
– Hand im Strafraum: Elfer
– Schwalbe im Strafraum: Gelb
– Kein Hand im Strafraum: Abstoß

Alle Situationen in denen eh Spielunterbrechungen vorliegen, der Spielfluss also nicht sonderlich leidet. Raff ich nicht. Nutzt doch die Möglichkeiten, die wir heute haben. Es macht den Fußball nicht kaputt und wir haben immer noch genug, warum wir uns aufregen können, nur vielleicht wird dann die Schärfe etwas herausgenommen. Und ich sehe auch nicht, wie das die Autorität der Schiris diskreditieren sollte. Wer so arrogant ist und keine Hilfe annimmt oder sich für unfehlbar hält, der sollte vielleicht kein Fußballspiel leiten.

Außerdem: Warum keine offene Kommunikation wie im Rugby. Das Publikum ist direkt im Bild, die Spieler bekommen vor aller Ohren gesagt was Sache ist. Wenn ein Knut Kircher über die Stadion-PA einen Schwalbenkönig ankackt, dass er sich hat hinfallen lassen und er damit aufhören soll, wenn also im Stadion jedermann inkl. der Trainerbänke hört was los ist, vielleicht ist das reinigend. Ich sehe da genau Null Nachteile.

Insgesamt bekommt die Schiedsrichterrolle, so wie sie heute ausgefüllt wird eine Bedeutung, die im Spiel so nie vorgesehen war. Und da muss sich was tun.

Huch.
Wo war ich?

Achja, der effzeh.

Der Grund, warum ich so ernüchtert war, nach der Niederlage, war nicht der Umstand, dass wir wieder nicht das Tor getroffen haben (auch wenn ich zugeben muss, dass das langsam immer dramatischer wird), sondern dass wir das Spiel eigentlich nie unter Kontrolle hatten.

Die Augsburger hatten im Mittelfeld Platz ohne Ende, konnten beliebig Flankenwechsel durchführen, die unsere Rückwärtsbewegung komplett aus dem Tritt brachte, erkannten recht schnell dass Risse wackelig war und mit der Aufgabe auf rechts nicht warm wurde und wendeten dann diese Waffen auch an. Dazu kommt dann, dass jeder Zweikampf abgepfiffen wurde (womit wir wieder bei den Schie… ach…) und ein Zugriff für unser Spiel komplett fehlte.

Lehmann und Vogt beide extrem fahrig und mit gefühlt 100%iger Fehlpassquote. Bittencourt bemüht aber in den entscheidenden Situationen immer mit der falschen Entscheidung. Entweder wartete er zu lang mit dem Abspiel oder spielte den schweren Ball, der immer von der Augsburger Abwehr geklärt werden konnte. Hosiner nicht zu sehen, Zoller mit Laufwegen, die die eigene Mannschaft überforderten, Modeste bekam nix vor die Füße und musste sich dementsprechend immer wieder fallen lassen, wodurch die Augsburger Defensive die Zeit bekam sich zu ordnen.

Das sind alles nur sehr kleine Stellschrauben, die aber in der Summe ein Bild abgeben, was ich so nicht mag. Mir kam der effzeh in der Gesamtheit unterlegen und schwächer vor als der FCA. Mir wurde dafür schon am Samstag der Kopf gewaschen, dass ich nicht mehr alle Tassen im Schrank hätte aber so sehe ich das nunmal.

Klar, die Chancen waren da, es wurde jetzt auch nicht permanent eine Shakespearsche Abwehrschlacht aufgeführt aber insgesamt war mir das alles irgendwie zu wenig. Ich kann das auch nicht näher festmachen. Vielleicht war ich aber auch einfach zu optimistisch. Ich weiß es nicht.

Mit den Wechseln versuchte Stöger zwar das Spiel noch einmal zu beleben aber es zündete nicht. Und da kommen wir dann auf die Quintessenz des Spiels zurück: Die Tore fehlen und diese sind nunmal die einzig messbare Größe. Dass Modeste im Moment nicht gegen die F-Jugend des FC Viktoria Gruhlwerk treffen würde ist die eine Sache aber dass auch sonst niemand in der Mannschaft auch nur im entferntesten Torgefahr ausstrahlt die andere. Wir können uns ja nicht nur auf Modeste verlassen, da muss von Osako, Zoller, Hosiner und wie sie alle heißen auch mehr kommen, sonst sind wir irgendwann wieder ganz schnell unten drin.

Leider habe ich aber auch keine Lösung für das Problem. Es muss sich wirklich von alleine lösen. Ich hoffe sehr, dass das früher als später passiert.

Es ist ja noch lange nicht die Zeit für Panik und auch ich habe immer wieder gesagt, dass es auch dieses Jahr nur gegen den Abstieg gehen muss aber dennoch ist man nach einem solchen Spiel enttäuscht und frustriert. Nicht, dass uns das nicht passieren darf, natürlich kommen solche Spiele vor und bei einer -immer noch im Aufbau befindlichen- Mannschaft, wie es der effzeh halt ist mehr als bei anderen Teams aber diese vielen kleinen Unzulänglichkeiten ärgern mich einfach kolossal.

Es nützt ja nix, ich bin Fan, ich darf mich ärgern.

Ich finde ja, dass der Rant größtenteils ausgeblieben ist und darum war es vielleicht ganz gut, dass ich mir mit dem Artikel Zeit gelassen habe. Samstagabend hätte es hier wohl vor Schimpfworten gewimmelt.

So hoffen wir das beste, ich freue mich über Eure Kommentare und verbleibe freundlichst mit einem niemals schüchternen:

Come on effzeh!

8 comments to FC – Augsburg: So finster die Nacht

  • Hum hm.
    Ich habe den Effzeh gut gesehen, kann deinen Rant Ansatz nicht verstehen. Aber ich werde abwarten und lesen

  • Max

    Hab’s mal wieder nicht gesehen, wir waren einen Hochstuhl für Kind 2 kaufen.
    Für mich ist der Saisonverlauf unzufriedenstellend.
    Zu guter Auftakt, teilweise unverdient. Danach ansprechende Leistungen, aber Pech.
    Kürzlich auch noch eher schlechte Leistungen. Aber verdammt nochmal, hört auf von der oberen Tabellenhälfte zu träumen, du auch Max. Der Effzeh ist in der zweiten Saison, die die schwerste sein soll und mit 20 Punkten voll im Soll. Wenn am Ende der Saison Platz 10 oder 11 steht, wenn man ab dem 30. Spieltag der Klassenerhalt sicher ist, wenn man sie Abstiegsränge immer mit komfortablem Abstand von oben sieht, wird die Saison super gelaufen sein.
    Europa braucht keine Sau. Klar wäre es schön, aber lasst mal realistisch bleiben.

  • Knocker

    Lieber Axel,

    ich kann Deine Unzufriedenheit und die Unzufriedenheit vieler FC-Fans
    echt nicht nachvollziehen. Wir spielen das zweite Jahr Bundesliga, mit
    Modeste, Hosiner, Bitencourt, Heintz und eigentlich auch Zoller haben
    wir fünf Spieler in der Startelf, die nicht mal ein halbes Jahr für
    den FC spielen. Da wird es doch mal erlaubt sein auch mehrere Spiele
    nicht so abgestimmt zu sein, wie man sich das erhofft. Ich glaube wir
    suchen immer noch die beste Formation mit den Spielern, die wir haben.

    Positiv ist doch zB auch, dass Stöger immer noch Maßnahmen ergreift,
    wenn er erkennt, das Risse hinten rechts überfordert ist und Olkowski
    einwechselt. Oder dass die Mannschaft wirklich nie aufgibt. Auch
    gestern hatte ich noch bis zu letzten Minute Hoffnung, dass der
    Ausgleich gelingt. Und wir hatten ja auch noch ein, zwei
    hochprozentige Chancen. Noch vor drei, vier Jahren hätten wir auf
    Knien der Mannschaft gedankt, wenn sie solche Spiele wie die letzen
    drei, vier abgeleistet hätte.

    Jetzt holen wir noch 2, 3 Punkte in der Hinrunde, machen schön Pause
    und der Peter kann alles mal in Ruhe sortieren. Ich mach’ mir echt
    keine Gedanken um die Zukunft, höchstens dass der Stöger mal sagen
    könnte, er hat da ein geiles Angebot von einem Verein, dass er nicht
    ablehnen kann.

    Wird schon alles jut,
    Come on FC

  • Ach Axel,

    nachdem ich deine ersten Zeilen am Samstag gelesen hatte, hatte ich schon einen schönen Einstieg für meinen nächsten Blogbeitrag im Kopf… und jetzt machst du mir das kaputt 😉

    @Max: “Für mich ist der Saisonverlauf unzufriedenstellend” Whaaaaaat?
    Du sagst es doch selbst. Wir sind voll im Soll. Mehr, als man sich vorstellen konnte. Das ist optimal. Die individuellen Leistungen lassen sicher zu wünschen übrig. Aber Wunschkonzert haben wir noch lange nicht. Nur die Tabelle ist das, was für den EffZeh aktuell zählt. Und da sieht es gut aus.
    Und von Europa träumt ja gerade Axel nicht 🙂

    @Knocker: Weise Worte. Von Panik sollten wir weit entfernt sein. Bin ich auch. Aber dass man unzufrieden ist, wenn man Punkte liegen lässt, ist doch normal und gehört dazu. Wir können das am Ende realistisch einschätzen. Aber ich kann Axel verstehen. Wir lassen hier die letzten Wochen einige Punkte liegen. Und dürfen uns freuen, dass wir zum Saisonbeginn Punkte mitgenommen haben, die wir nicht erwartet haben. Ich möchte nicht sagen, dass sich das alles ausgleicht. Aber das hilft uns.
    Mehr würde uns aber helfen, wenn wir Augsburg auf 13 Punkte fern halten und nicht auf 7 Punkte rankommen lassen.

    Ich möchte nicht, dass die Experten irgendwann in der Rückrunde sagen “Der Abwärtstrend hat sich ja schon Ende der Hinrunde gezeigt…”
    Ein Sieg in diesem Jahr wäre hier noch schön und hilfreich.

    Wir haben alle völlig zurecht ein grenzenloses Vertrauen in Peter Stöger & Co. Aber wir sollten nicht selbstzufrieden sein. Und dass wir aktuell die Hütte einfach nicht treffen, ist zumindest etwas, worüber wir nachdenken müssen. Wie Axel schon schreibt. Das ist nicht allein die Aufgabe (und Last!) von Modeste, sondern da muss mehr kommen… dafür haben wir auch Spieler, wie Hosiner und Bittencourt geholt und Zoller erneut aufgenommen.

    Ich glaube weiterhin, dass wir auch wieder andere Spiele sehen. Aber aktuell ist das eher ärgerlich… was teilweise passiert, aber sicher nicht die ganze Saison 🙂

  • Hilm

    so weit so gut
    so schlecht wie du hab ich den FC nicht gesehen
    Tatsache allerdings ist, dass (nicht nur im letzten Spiel) von den Einwechselungen Jojic, Osako null Torgefahr ausgeht. das tut weh. als gegnerischer abwehrspieler kannst du da entspannen. grundsätzlich sehe ich in den letzten spielen den FC gut, positiv, plötzlich werden mutige, steile pässe gespielt, die beim annehmen leider grundsätzlich verspringen. unterm strich: der FC ist ne topmannschaft von der eigenen grundlinie bis zwanzig meter vorm gegnerischen tor. da ist dann sense. das ist anstrengend anzusehen. samstag geh ich ins stadion. auswärtssieg!

  • Max

    @ Andre
    Mit “unzufriedenstellend” meine ich, dass sich 20 Punkte besser anfühlen würden, wenn man nach Niederlagen gegen Stuttgart und den HSV Hannover besiegt und dank gegebenem Elfmeter Hoffenheim abserviert hätte.
    Es gelang zu Saisonbeginn etwas mehr als jetzt, aber das fühlt sich nur schlecht an. Die Mannschaft spielt nicht so schlecht, aber mit ein bisschen Pech verlierst Du solche Spiele eben. Mund abputzen, weiter.
    @Axel
    Mit dem Videobeweis sprichst Du mir aus der Seele. Es ist teilweise echt peinlich. Der Schiri kann einem ja fasst leid tun, die einzige arme Sau im Stadion die keinen Videobeweis hat.
    Auch mit Bobadilla sprichst Du mir aus der Seele. Ich bin echt stolz darauf, dass beim Effzeh kein so unsportlicher Stinkstiefel spielt.

  • @Max: Unterschreibe ich. Da wäre mehr drinnen gewesen an einigen Stellen. Wie jede Saison. Hoffen wir mal, dass bis zur Pause noch ein paar Punkte dazukommen 😉

  • Burkhard

    Tja, so ist das nun mal mit dem Effzeeh. Wir verfolgen ihn doch nun schon länger, behaupte ich mal, weswegen wir uns doch eigentlich nicht wundern sollten. Ich habe vor drei Spieltagen auch gedacht…’Hannover, Augsburg, Bremen, Dortmund, da sind doch noch 5-7 Punkte drin bis zur Halbzeit. Etwas enttäuscht bin ich nun doch… kann ich nicht verhehlen. 25 Punkte zur Halbzeit wären ein kleiner Traum gewesen, wohl aber vermessen. Wir haben die Punkte einfach nur da geholt, wo es keiner erwartet hat.
    Zu Modeste: bei all seinen Stationen hat er so gespielt wie bei uns. Zu Beginn eine Bombe, dann ein Schatten seiner selbst. Trotzdem war das das Beste, was der Effzeh mit seinen Mitteln umsetzen konnte und von der Spielweise her bin ich von Modeste nach wie vor überzeugt.
    Wir stehen besser da als letzte Saison, weswegen es keinen Grund zur Unruhe gibt… eigentlich… nur müssen wir uns in der Winterpause fangen, denn ansonsten wird das noch ein harter Ritt.
    @Max, der Schiri ist nicht die einzige arme Sau. Immerhin sind die zu viert. Videobeweis gerne. Das Ding gegen Hannover kann nicht nur mit der verdeckten Sicht aller(!) Schiris, Assis etc. entschuldigt werden.
    Ansonsten gehe ich d’accord mit allem was hier geschrieben wurde. Stöger und Schmadtke stehen eh hoch in meiner Gunst und auch Wehrle und Jacobs machen einen erstklassigen Job.
    Come on effzeh!

Haut rein, schreibt mir was!