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1.FCK – FC: Babysteps

Am Ende musste sich die Mannschaft bei unserem prominenten Neu-Zugang Michael Rensing bedanken. Dieser hielt in der Schlussminute wenigstens einen Punkt für die Rückfahrt nach Köln fest, als er gegen Thanos Petsos in höchster Not rettete. Dass bei diesem Spiel ein Dreier durchaus drin war, darüber müssen wir uns nicht unterhalten aber am Ende scheiterte der FC wieder an sich selbst. Wie leider so häufig.

Diesmal schaffte es Kevin Pezzoni eine eigentlich recht harmlose Flanke von links im Strafraum so doof zu treffen, dass der Ball gegen den drei Meter weiter rechts postierten Geromel sprang, dieser die Pille natürlich nicht unter Kontrolle bekam und irgendein Pfalz-Ungeheuer glücklich einnetzen konnte.

Wieder brachte uns eine Unkonzentriertheit kurz nach der Pause in Schwierigkeiten, denn ab diesem Zeitpunkt war auch das Publikum wieder wach, die Unterzahl vergessen und der FCK dem Sieg näher als der FC aus Köln.Gut, ein Punkt ist besser als keiner aber gegen die schwache, unkonzentriert und fahrig auftretenden Pfälzer war mehr drin.

In der ersten Hälfte erkämpfte sich Lautern ein Übergewicht, dass sich jedoch nur in ein paar Ecken zählbar nachweisen lässt. Im Unterschied dazu hat der Effzeh den bedingungslosen Kampf um den Klassenerhalt noch nicht angenommen. Wir versuchen viel zu viel spielerisch zu lösen. Leider hat keiner unserer Helden z.Z. ein Level-Upgrade anliegen, so dass wir spielerisch nicht sooo deutlich besser sind als der Gegner. Wenn der dann eine höhere Lauf- und Kampfbereitschaft hat, wird es nicht leichter.

Das 1:0 für Köln fällt nach einem aberwitzigen Rückpaß von Rodney, den Abpraller vom Pfosten kann Podolski mühelos zum Tor verarbeiten..In der Folge, besonders nach dem -meiner Meinung nach- berechtigkten Platzverweis von Srdjan Lakic war der FC die bessere Mannschaft, hatte mit einem fulminaten Freistoß von Petit noch eine gute Chance, doch dann war Pause und Kevin hatte anscheinend was im Tee.

Frank Schaefer setzte alle drei zur Verfügung stehenden Neuzugäng ein, dazu kam Andrezinho auf rechts und eben Pezzoni in der Innenverteidigung dazu. Lanig saß zu Gunsten Adam Matuschyks auf der Bank. Petit musste in der Pause raus, für ihn kam Yabo. Der Junge machte seine Sache gut, ebenso wie Eichner, Peszko und der o.e. Rensing. Angenehm überrascht war ich von Yabo, der ballsicher und um Ruhe bemüht wirkt. Das Problem ist aber schlicht, dass man merkt, wenn ein Routinier wie Petit vom Platz muss. Das Aufbauspiel, wenn man es denn so nennen mag, ist noch träger als sonst, es fehlt die automatische Anspielposition. Das kann Yabo noch nicht leisten aber ich habe große Zuversicht, dass er eine enorme Verstärkung für unsere Mannschaft sein kann.

Es nützt ja alles nichts, wir müssen nach vorne schauen und nächsten Samstag, im Abendspiel(!), gegen Werder Bremen punkten. Dann dürften auch die H1N1-Rekonvaleszenten wieder dabei sein. Vor allem Mohammad in der Innenverteidigung gegen Hunt und Pizzarro dürfte wichtig sein…

2 comments to 1.FCK – FC: Babysteps

  • francis rollinger

    wenn mir einer sagt, wir holen ein punkt auf dem betze, sind wer zufrieden,
    nach dem spielverlauf heraus, hätte es mehr sein dürfen,
    dennoch nicht unzufrieden, da wir ein 2. gegentor nicht kassiert haben, ohne petit nach der pause und eine menge anderer spieler wegen der grippe.
    ich hoffe der knoten platzt samstag gegen eine zur zeit auf augenhöhe bremer mannschaft

  • Ich hoffe mit Dir!

Haut rein, schreibt mir was!