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 Von lostinnippes,  am 29.08.08 Die spinnen, die Schweden! Da druckt das Koch- und Backblättchen “Matmagasinet” sein Rezept für einen Apfelkuchen ab, der zuständige Praktikant döst vor sich hin (oder hat nen Clown gefrühstückt) und auf einmal wird aus “zwei Prisen Muskatnuss” “20 ganze Muskatnüsse”. Soweit, so doof. Daß aber dann tatsächlich jemand auf den Gedanken kommt “20 ganze Muskatnüsse” (es wird nicht besser) auch wirklich in einem Kuchen zu verbacken und daraufhin 4 ausgewachsene Schwedeneinwohner nach Verköstigung über Übelkeit klagen, daß macht die ganze Sache ja schon wieder ein Stück heiter. Sachen gibt´s… Achja: Den Personen geht es gut. Keiner tot.
 Von lostinnippes,  am 26.08.08 OT: Don´t mess with the Zohan (Columbia Pictures) – 112 min
Wo soll ich anfangen? Mit der hochnotpeinlichen Rahmenhandlung? Mit dem unfassbar mißlungenem Versuch deutschen Synchronsprechern einen jiddischen/arabischen Slang zu verpassen? Mit der “Botschaft” des Films, der die ganze Sache noch viel, viel schrecklicher, peinlicher, unerträglicher macht? Mit den zwei, drei Lachern? Nein, fangen wir mit Sandler an:
Adam Sandler hat ziemlich viel richtig gemacht in seinem Leben. Nach Erfolgen mit “Billy Madison” und “Happy Gilmore” hat er sich eine Nische in Hollywood erarbeitet, die er ohne ernsthafte Konkurrenz völlig für sich alleine hat: Liebenswerter Trottel der irgendwelche Spitzenfähigkeiten hat und damit 90 Minuten Plots füllen kann. Er scheint eine treue Fanbasis zu haben, die auch an charakterlicher Weiterentwicklung nicht sonderlich interessiert scheint. So weit, so gut, das war bei John Wayne auch so.
Zohan ist ein typischer Sandler-Film, nur umgekehrt. Der Held muß nicht erschaffen werden, er ist schon da und degeneriert zum Trottel nur um als Held widerzukehren.
Also, ganz kurz die Handlung: Zohan ist Mossad-Spitzenagent, will aber Frisör in NYC werden, täuscht im Kampf gegen Erzfeind Phantom (ganz schrecklich: John Turturro) seinen Tod vor, damit er aus der Armee (und vor seinen Eltern) verschwinden kann, verliebt sich in süße Palästinenserin, wird Frisör, rettet Laden der Freundlin, sorgt für Verbrüderung zwischen Arabern und Juden in NYC, Ende.
Dazwischen viele Peniswitze, unfassbar dumme Moral und die peinlichste Synchronisation der Film- und Fernsehgeschichte. Und das will was heißen nach den Simpsons und Futurama. [Ich wollte jetzt grade eigenlich den dafür zuständige Mann namentlich erwähnt haben, stelle aber grade fest, daß dieser verstorben ist. Diejenigen von Euch die wissen wovon ich rede, kennen den Namen eh und können sich vorstellen wie schlecht dann die Synchro hier sein muß] Die kompletten zwei Stunden wird nicht ein klares Wort gesprochen. Alle Beteiligen sprechen wie schlecht gelaunte Franzosen. Das soll dann den Nahen Osten repräsentieren. Ich kann da jetzt auch gar nicht viel mehr zu sagen, daß muß man gehört haben um zu verstehen wie schlecht das ist: “Ich will schneiden die Aare. Aare sind sich schön. Machen ich seidisch und glänzend” So geht das in einer Tour. Unfassbar!
Eine Sache noch zu der Moral: Da wird man sich in Israel und Palästina aber freuen, daß die Landsleute in Amerika den Hass überwunden haben: “Der Hass ist soweit weg. Hier kommen wir doch gut miteinander aus” Schöner kann man es als Republikaner nicht ausdrücken, daß einem der Konflikt um Gaza eigentlich ganz schön am Arsch vorbei geht. Ich bin jetzt nicht mit übermäßig viel political correctness gesegnet, aber so dummdreist darf man mir dann auch nicht kommen.
Alles in allem ein fürchterlicher Film, der keinen Verleih verdient hätte. In den Staaten hat er übrigens schon über 100 Mio.$ eingespielt. Da kann man sich also auf einen zweiten Teil gefasst machen. Der läuft dann aber ohne micht! Da kann sie sagen was sie will!
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 Von lostinnippes,  am 25.08.08 Wie man dem Countdown rechts entnehmen kann, dauert es gar nicht mehr soo lange bis Dexter zurückkehrt. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!

Vorher allerdings, genauer am 07.09. beginnt (endlich) die fünfte Staffel von Entourage! Yeah, Baby!

 Von lostinnippes,  am 24.08.08 Was war denn das? ACH DU SCHEISSE! Ich habe wirklich selten eine so dämliche Vorstellung einer Mannschaft gesehen.
Da ist der FC eigentlich ganz gut im Spiel, hat die klare Feldhoheit, ohne daß daraus wirklich Zwingendes entsteht, macht trotzdem sein Tor. Dann versemmelt man mal locker einen Elfmeter…im ERSTEN Heimspiel, in der ERSTEN fucking Bundesliga…da kommen bestimmt hunderte von, dieses Jahr!
In der zweiten Halbzeit stellt man (wieder mal) den Spielbetrieb völlig ein, steht 20m vor dem eigenen Tor ohne auch nur einen beschissenen Schritt in Richtung Offensive zu tun, verteidigt und verwaltet daß 1:0 (wir sind ein Aufsteiger, verflucht nochmal) und bekommt folgerichtig daß 1:1 weil Vucicevic den Gegenspieler mal locker aus sechs Metern decken will…am Strafraum…am E-I-G-E-N-E-N S-T-R-A-F-R-A-U-M! Flanke, Kopfball, Tor. Willkommen in der Belle Étage, ihr….ihr….ach, wtf!
Was wirklich drin gewesen wäre konnte man dann in den letzten fünf Minuten sehen, als der FC endlich nach vorne gespielt hat und es auch wieder zu Strafraumszenen kam. Wenn man 90, oder von mir aus nur 70 Minuten so gespielt hätte wie in dieser Schlussphase wäre der Sieg nie in Gefahr gewesen, denn die Eintracht war fürchterlich schlecht. Amanatidis stand völlig alleine vorne und Dodo oder Geromel hatten eigentlich keine wirklichen Probleme den Griechen im Zaun zu halten. Als Funkel Caio einwechselt kommt zwar sowas wie Inspiration ins Spiel, die Hessen hinken dennoch weit hinter ihren eigenen Ambitionen zurück.
Durch die Womé-Sperre war Daum gezwungen umzubauen: Hinten spielte Matip (den ich das ganze Spiel nicht bemerkt habe – Das gilt als Kompliment!) und Brecko wurde von vorne rechts auf hinten links(!) verschoben. Hmm. Da ist jemand flexibel. Dazu wurde Broich durch Sanou ersetzt. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn Sanou hat in etwa soviel Gefahr ausgestrahlt wie eine Lauchzwiebel auf der Autobahn. In der 65. Minute konnte dann der dritte “offensive” Mittelfeldspieler des FC sein “Können” zeigen. Vucicevic. Resultat: Keine Aktion nach vorne und Gegentor verschuldet. Ein Traum! Chihi und der junge Taner Yalcin (die beiden einzigen Deutschen beim FC…) wurden auch noch eingewechselt ohne daß dabei etwas Zählbares heraussprang, obwohl Chihi auf links schön für Bertieb sorgte und mir ganz gut gefallen hat. Was bleibt? Ein Punkt, viel Wut und die Gewißheit daß der Abstiegskampf begonnen hat. Freitag beim KSC, dann kommen die Bayern, da kann man nach vier Spielen schon mal bei einem Punkt hängen geblieben sein. Verdammt! Ein Sieg wäre so wichtig gewesen!
 Von lostinnippes,  am 24.08.08
 Von lostinnippes,  am 23.08.08 Wie weit die deutschen Funktionäre und Bedenkenträger wirklich von “ihren” Athleten der olympischen Spielen weg sind, kann man schön an der Präsenz der Sportler im deutschen Haus ablesen. Die liegt nämlich bei (fast) null. Man meldet den dort speisenden Sponsoren seine Medallien und flüchtet dann schleunigst zu den Briten oder Holländern, weil halt nur alle vier Jahre Olympia ist, viele Sportler dieses Erlebniss des Zusammenkommens und Zusammenfeierns nicht sooo oft erleben werden und man die Zeit halt einfach nutzten will und sei es nur um den Kondomverbrauch anzukurbeln (Testosteron anyone?). Da will man halt nicht in ein deutsches Haus, daß den Charme eines britischen Gentlemen-Clubs versprühen muß, inklusive Zigarre-paffender-Schwerbauch-Sponsoren, und völlig unemotionalem Klima. Der “Chef de Mission” Michael Vesper erwidert auf die Vorwürfe daß man den “Sportler auch ein Refugium der Ruhe” anbieten wolle. So lange die armen Wettkämpfer zum Abendgebet nicht auch noch den Hymnus und die Psalmen ertragen müssen gehts ja noch…
 Von lostinnippes,  am 21.08.08 Und da wundert man sich welches “Publikum” die Ringe an Wochenenden anziehen:
 aufgenommen am Barbarossaplatz
“Es ist alles zum brechen” – Jupp Derwall um 1984
 Von lostinnippes,  am 20.08.08 Wie erwartet: 3 Spiele Sperre für Womé.
Vielleicht wird er ja in der Zeit fit?
 Von lostinnippes,  am 20.08.08 Zum neuen Bolt-Weltrekord nur soviel: Bestzeit in diesem Jahr: 19,74 Sek. Weltrekord heute: 19,30 Sek. Vorsprung: 52/100 Sek. auf den Zweiten. Das ist der größte Vorsprung in der olympischen Geschichte. Juhu!
Dazu der deutsche Tobias Unger in SpOn: “Bolt läuft im Mai 9,80 Sekunden und Ende September auch. Er zeigt keine Schwächen nach langen Reisen, keine Müdigkeit durchs Training[…]Im Zwischenlauf hat sich Bolt nicht mal warmgelaufen. Der kam in Badehose und Joggingschuhen, hat eine Steigerung und einen Start gemacht, seine Spikes angezogen und ist dann die 100 Meter in 9,92 Sekunden gejoggt. Für mich ist das eine Riesenverarschung[…]”Die springen auf ihrer Insel rum, wie sie wollen, denen passiert nichts. Ich muss mich allein hier bei Olympia an- und abmelden, für den Fall, dass wir eine Dopingkontrolle haben.” Bolt wisse nicht mal, wie man so einen Bogen ausfüllt. “Ich habe langsam keine Lust mehr.”
Ist das nur der Frust eines Menschen der mit 10,32 Sek im Vorlauf ausscheidet? Ich weiß nicht ob oder ob Bolt nicht gedopt hat. Letztlich wird es eh nicht ans Licht kommen. Aber ob die Leichtatlethik mit einem Usain Bolt besser dran ist als ohne, darf man bitteschön in Frage stellen.
Aber er ist ja nicht der Einzige.
Eben in der SZ gelesen: “Eine ganze Saison lang bestritt Rashid Ramzi aus Bahrain kein 1500-Meter-Rennen. Am Dienstagabend in Peking wurde er in 3:32,94 Minuten Olympiasieger und erzählte nachher, wie ihn der Jetlag belaste – sein Trainer ist der Marokkaner Khalid Boulami, Bruder von Brahim Boulami, einst Weltrekordler im Hindernislauf und später des Blutdopings überführt.”
Dazu paßt dann auch, daß die Silbermedalliengewinnerin im Siebenkampf, Ludmilla Blonska heute positiv auf ein ziemlich starkes Steroid (was wohl nur in der schweren Veterinärmedizin legale Anwendung findet) getestet worden ist. Herzlichen Glückwunsch!
Besagte Blonska war übrigens schon mal wegen Dopings gesperrt. Soviel zu dem Kampf der Antidopingagenturen und der Funktionäre, vor allem wenn sie aus dem IOC kommen. Es ist zum kotzen!
 Von lostinnippes,  am 19.08.08 Tom Novy hat für ich+ich die Single “so soll es bleiben” gemixt.
Ähm…ja. Genau. Tom Novy. Der alte Langweiler.
Mir fehlen die Worte, denn das Teil ist so gut, da kann ich gar nicht glauben daß das wirklich von Humpe und Novy sein soll. Ist es aber wohl, denn die Pop-Polizei hat sich noch nicht gemeldet.
Hab es bisher noch nirgendwo (außer auf der besagten Single, natürlich) gehört aber das wird sich ändern. Besorgen, Anhören, lieben!
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