Wunderbares Video vom Gillette Soccer Saturday auf SKYSports UK:
Danke an ♥ Sabrina!
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Wunderbares Video vom Gillette Soccer Saturday auf SKYSports UK: Danke an ♥ Sabrina! Das waren Zeiten! Twin Peaks, wie sagen die Amis, scared the crap out of me. Diese Woche feiert die Serie ihr 20jähriges Jubiläum. Wann lief das noch bei RTL? Ich meine Samstags abends um zehn. Stimmt das? Ich weiß auf jeden Fall, dass jede neue Folge das beherrschende Thema in der Schule war und wir wirklich immer, immer ratloser wurden, weil David Lynch uns wirklich bei den Eiern gepackt hat. Etwas vergleichbar mysteriöses hat es seither IMO nicht mehr gegeben. Ich meine, “LOST” ist ja ganz nett, aber im Vergleich … puh. Wer Agent Cooper nochmal im Einsatz sehen möchte, alle Folgen gibt es hier bei CBS. Natürlich kostenlos und geogeblockt aber … hey … ihr kennt doch bestimmt google, oder?
So, gestern Abend hab ich mal ein wenig weitergemacht und ich denke, dass ich hier jetzt erstmal fertig bin. Falls Ihr noch irgendwas vermissen solltet, lasst es mich wissen… Mit anderthalb Tagen Abstand zum Spiel des FC gegen Hertha muss ich versuchen im Rahmen zu bleiben, damit Christopher Lymberopoulos keinen Grund finden kann zivilrechtlich gegen mich vor zu gehen. Fangen wir oben an. “Der Fisch stinkt vom Kopf her“, heißt es so schön und tatsächlich kann man dieses Sprichwort ganz wunderbar auf den 1.FC Köln und seine “Führungscrew” anwenden. Über das Präsidium um Wolfgang Overath und sein Konglomerat aus alten Seilschaften, Freunden und loyalen Wasserträgern sag ich nix mehr, das ist mir zu doof. Manager Michael Meier aber, der ja nun in der Öffentlichkeit weit mehr von sich gibt als, sagen wir mal ein Jürgen Glowacz, ist ab gestern für mich als Repräsentant und Verantwortlicher des FC schlicht nicht mehr tragbar. Nach dem Spiel gegen die Borussia ließ er sich zu der hirnverbrannten Aussage hinreißen, daß es
Meier meint hier die Pfiffe des eigenen Publikum gegen Pierre Womé, der an diesem Tag gar nicht der schlechteste Kölner Spieler war aber mit seiner pomadigen und provozierenden Art als Sündenbock herhalten musste. Er steht für alles was die Fans nicht wollen und dass der Mann aus Kamerun kommt ist damit nicht gemeint. Dass der eigene Manager den Fans latenten Rassismus unterstellt, ist eine bodenlose Frechheit und gehört eigentlich schon wegen Vereinsschädigung abgemahnt. Diese Woche setzt er dem Ganzen die Krone auf, als er im Halbzeitinterview bei SKY den Satz raus lässt:
Que? Wie meinen? Jetzt mal langsam. Natürlich wird Overath nichts dergleichen machen, weil er konfliktscheu ist und nur regieren kann, wenn der Hofstaat geschlossen hinter ihm steht. Super Typ! Um das nochmal ganz klar zu sagen: Ich halte die Aussage von Meier für die gröbste Unverschämtheit, die man mir als Fan des Vereins machen kann und würde mir seine Entlassung wünschen. Kommen wir zum Trainer: Soldo ist ein unaufgeregter junger Mann, der nach der Partie “enttäuscht” war. Aha! “Enttäuscht” war er also? Na dann. Jetzt wissen die Spieler das und können es das nächste Mal besser machen, damit der Trainer nach Hoffenheim nicht mehr “enttäuscht” ist. Ist jetzt langsam mal gut, oder? Manchmal wünsche ich mir für den FC so ein Kaliber Ede Geyer oder Werner Lorant. Die würden ihre “Enttäuschung” anderes verarbeiten. Vielleicht mit ein paar tausend Runden um den Aachener Weiher. Womit wir bei der “Mannschaft” ankommen: Normalerweise müssen jetzt hier vier Zeilen mit Kraftausdrücken folgen, die ihr aber bitte selbst einsetzt oder im Kopf summt. Natürlich ist es so, dass Soldo mit Chihi eine Kreativoption fehlt aber das darf alleine keine Entschuldigung für die gezeigte Nicht-Leistung sein. Letzte Woche wollte ich den Deckel auf die Saison machen, jetzt sind es noch sechs Punkte zur Relegation. Wenn man bedenkt, dass wir noch zwei sichere Niederlagen zu Hause gegen Freiburg und Bochum kassieren, nach Hoffenheim, Bremen und Nürnberg müssen kann es doch noch mal spannend werden. Ich tippe dass ein Sieg reichen würde um die Klasse zu halten und wenn der FC so spielt wie die ganze Saison werden wir nächste Woche um die Zeit gerettet sein, weil wir in Hoffenheim (ohne das so “schwierige Publikum”, denn es besteht ja Reiseverbot) gewonnen haben. Leider hilft uns das nicht weiter. In der Sommerpause muss, muss, muss eine Menge passieren, damit der FC wieder das wird was er immer war: Mein Verein. Ich finde i.M. keine Worte. Jeder, wirklich jeder, der jetzt immer noch pro Soldo argumentiert, hat in meinen Augen nur Schlechtes im Sinn. Das ist so derart unfassbar, dass ich echt eine Nacht drüber schlafen muss. Ich meine, klar, was kann der Trainer dafür, dass Novakovic technische Mängel an den Tag legt als sei er gerade das erste Mal auf einem Fußballplatz? Was kann der Trainer dafür, dass Freis aber auch jeden verdammten Ball verliert oder dass im ganzen Spiel nicht eine Flanke in den Strafraum segelt? Ich weiß es nicht aber seinen wir doch mal ehrlich: Hat noch jemand da draußen Lust sich so ein Gekrüppel weiter an zu schauen? Vielleicht ist es dumm, vielleicht ist es populistisch und vorschnell aber so ist er nun mal, der Fußball. Läuft es nicht mehr muss der Trainer gehen und wenn ich mir das Spiel heute nochmal vor meinem geistigen Auge vorstelle, dann kann man wirklich sagen, dass es nicht läuft. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie mich diese Mannschaft ankotzt. Ich muss jetzt erstmal schlafen gehen. Mehr bestimmt bald…. Und wieder mal ein Beweis dafür, dass im deutschen Eishockey ausschließlich hochqualifizierte Profis das Sagen haben: In Wolfsburg lassen sie im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinales gegen die DEG in der ersten Drittelpause (Stand 3:0 WOB) einen VW-RaceTouareg aufs Eis, der die Rallye Dakar gewonnen hat. Klar. “Das Auto” muss am Mittellandkanal halt immer präsent sein. Womit die Idioten nicht gerechnet haben, ist, daß ein solches Gefährt, mit SPIKES auf den Schlappen und ca. 1800 kg Leergewicht das verdammte Eis kaputt macht! Kann ja auch keiner drauf kommen, wenn da ein Fahrer ein paar Schlitterübungen macht und man das vorher nicht mal testet. Ergebnis der Pausen-Unterhaltung: 4-5 cm. tiefe Rillen im Eis, kein Spiel möglich. Was das Ganze noch ein Stück weit geiler macht, ist, daß SKY in ihrer unendlichen Gabe wirklich immer in die Scheiße zu greifen, dieses Spiel dann auch noch live übertragen hat und der arme Michael Leopold eine 108-minütige Unterbrechung mit Leben füllen musste. Ist das nicht herrlich? So einen Bullshit kann man sich gar nicht ausdenken. Da sitzen Menschen in Gremien oder in Führungspositionen die sich wahrscheinlich nicht alleine die Schuhe binden können. Grandios! AM LHC knallen also die Korken. Nachdem im November wieder langsam mit dem Betrieb im CERN angefangen werden konnte, haben es die Herren und Damen Physiker also geschafft zwei
gegeneinander knallen zu lassen. Wow! Nicht das ich wüsste, was das bedeutet und ob mich das interessieren müsste. Doch jetzt zum Ernst der Sache: Wo ist der fucking Weltuntergang? Häh? Wo bleibt er? Wo isser? Oder “dauert das noch”? Kein schwarzes Loch am Genfer See? Keine alles verschlingende unbekannte Materie, die ausquillt? Noch nicht mal ein blödes Stargate oder ein klitzekleiner Riss im Raum-Zeit-Kontinuum? Gar nichts? Na herzlichen Glückwunsch, liebes Forscherteam. Da freut sich der Steuerzahler der EU! Mann. Echt eh! Da bleibt dann nur noch ein Trostvideo: Die MacManus-Brüder sind zurück in South Boston und Zehn Jahre nach dem ersten Teil kommt -mit fünfjähriger Verspätung- nun endlich der zweite Teil der Saga um die “Heiligen” auf meinen Schirm. In den Staaten läuft er bereits seit November, der Direct-to-DVD-Release in Deutschland ist der 06.05. aber natürlich kann man ihn schon jetzt ganz legal über Amazon ordern. Nachdem die Brüder ins Exil nach Irland gegangen sind und ein paar Jahre ins Land zogen, wird in ihrer alten Heimatstadt ein katholischer Priester im Copycat-Stil ermordet. Der Mörder nutzt das Wahrzeichen der Saints, die Pennys auf den Augen um die Polizei glauben zu machen, daß der Mord auf das Konto von Connor und Murphy geht. Natürlich kommt das FBI wieder ins Spiel, diesmal allerdings nicht in Person des exzentrischen Paul Smecker, sondern als weibliche Übercheckerin. Der Rest des Cast ist aus dem alten Film bekannt. Als neuen Sidekick gibt es einen Mexikaner mit weibisch-emotionalen Ausbrüchen. Die Story fährt zweigleisig, versucht sie doch die Sünden des Vaters zu erklären und gleichzeitig die Probleme der Gegenwart zu lösen. Natürlich geht es wieder völlig over-the-Top zur Sache, die Schießereien sind noch ein Stück weit bizarrer als im ersten Teil, die Sprüche sind ein wenig flapsiger geworden, insgesamt ein gutes Stück mehr Pulp als das Orginal. Ob das gut oder schlecht ist, muß man wohl für sich selbst beurteilen, mich hat´s nicht gestört. Die Bilder und Schnitte, sogar die Storyline und Erzählstruktur bedienen sich deutlich an Tarantino und Rodriguez ohne dabei aber das Talent für die kleinen Einstellungen zu haben. Das wirkt wie gutes Handwerk, aber ohne den gewissen Pfiff. Regisseur Troy Duffy hat manche Passagen des Films so durch den Weichspüler georgelt, dass man sich vorkommt als ob gleich Anja Schüte ihr Handtuch fallen lässt und in die Badewanne steigt. Naja. Ein weiterer störender Punkt ist der Cast. Die drei von der Tankstelle Bullen, die den Brüdern eigentlich professionell verbunden sind, Sympathien für sie hegen und auch mal fünfe grade sein lassen benehmen sich auf einmal als seien sie die engsten Verbündeten. Die charmante Julie Benz (bekannt aus “Dexter”) spielt die FBI-Agentin eigentlich ganz routiniert runter aber das Script ist in diesen Szenen schlecht. Die Cops sind üble Trottel, müssen sich ein ums andere Mal belehren lassen und das nicht in der schwülstig-charmanten Art, die Willem Dafoe so großartig spielte, sondern eher von oben herab und unnötig. Aber da kann die Schauspielerin nix für, das sind Schwächen im Buch. Leider nicht die einzigen, denn mir kommt es so vor als hätte man nur Material für ´ne gute Stunde gehabt und dann versucht mit unnötigen Füllsequenzen auf eine annehmbare Spieldauer zu kommen. Das klappt nur begrenzt, denn, obwohl das alles stylish und glattpoliert rüberkommt, bringt es dem Film keinen Mehrwert. Dennoch ist “Der blutige Pfad Gottes 2” keine Zeitverschwendung. Wer auf unrealistische Action, coole Sprüche und einen Hauch Slapstick steht, wird nicht enttäuscht werden. An das Original kommt er aber zu keiner Zeit ran. Am Ende kommt es dann zu einem völlig unerwarteten Twist, der nahe legt dass ein dritter Teil geplant ist. Aber keine Angst, das ist kein Spoiler, denn da kommt ihr wirklich nie drauf. Ich hätte jedenfalls nie, nie, nie damit gerechnet.
Das Spiel war eigentlich schon nach 28. Minuten entschieden als Hanno B. in wunderbarer Oliver-Kahn-Manier im eigenen Strafraum zu Superman mutierte und mit einem eleganten Handspiel einen Elfmeter für den FC “herausholte”, der von Nova -im zweiten Anlauf- sicher versenkt wurde. Es war das 0:3 in der AWD-Arena und ein Offenbarungseid für 96. Ganz schlimmes Spiel der Heimmannschaft. Von Anfang an war kein Druck, kein Aufbäumen, keine Leidenschaft zu spüren. Ganz so wie sich der FC in Mainz präsentierte. Der Unterschied ist jedoch, dass es für die Roten ein echtes Endspiel war. Mit einem Sieg gegen uns wäre der Abstand auf einen Punkt reduziert worden, man hätte die Abstiegsränge verlassen und echte Hoffnung auf einen Verbleib in der Liga haben können, vor allen Dingen weil unten keiner wirklich gepunktet hat. Bochum verliert gegen Frankfurt, Nürnberg in Bremen, Hertha spielt nur unentschieden zu Hause gegen den BVB und Freiburg wird es morgen auch schwer haben in Hoffenheim etwas zählbares mit ins Breisgau zu nehmen. Es wäre also wirklich die goldene Chance gewesen. Aber das war wirklich gar nix. Die Fans konnten einem fast leidtun, denn schon zur Halbzeit verließen sie das Stadion in Strömen. Spätestens nachdem Tosic zum zweiten Mal traf war dann Schluss mit lustig. Zum FC: Ohne Poldi, der seine Bauchmuskelentzündung sichtlich gut gelaunt auf der Bank auskurierte, brauchte die Mannschaft fünf Minuten um ins Spiel zu finden. Der aufmerksame Maniche hatte eine erste gute Chance bevor Tosic das wunderschöne 0:1 in robbenesk ins Tor schlenzte. Petit -nach Vorlage von Maniche aber ohne störende Abwehrspieler- zum 0:2, dann besagter Elfmeter und das Ding war durch. In der zweiten Halbzeit war es dann mehr ein kräftesparendes Verwalten des Siegs, denn auch der Anschlußtreffer zum 1:4 in der 81. Minute hauchte den Gastgebern kein Leben mehr ein. Unterm Strich bleibt ein hoch verdienter Sieg, der jedoch so in der Bundesliga nicht oft vorkommt. Zu schlecht und zu leblos waren die Hannoveraner. Uns kann es egal sein aber das war schon richtig, richtig übel. Ich bin übrigens mal gespannt ob Balitisch nochmal das rote Trikot anziehen wird, denn sowohl das Handspiel als auch sein Foul zur gelb-roten Karte sah schon sehr nach Scheißegal aus. Der FC kann nächsten Samstag (Im “Topspiel der Woche” – meine Herren!) der Hertha den Todesstoß versetzten, 96 wird es mit der heute gezeigten leistung sehr, sehr schwer haben in der Liga zu bleiben. Nächste Woche geht´s zum echten HSV, dann kommt Magaths Trümmertruppe, dann Bayern und Leverkusen. Wenn wir aus diesen Spielen mal optimistisch mit null Punkten rechnen, bleiben noch zwei Spiele zum Saisonschluß zu Hause gegen Gladbach und am letzten Spieltag in Bochum. Naja. Wie gesagt: Wird schwer.
Kack Spiel, 0:0 Jemand anderer Meinung? |
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