Heute machen wir es uns zu zweit gemütlich, hier in dem schnuckeligen, kleinen effzeh-Podcast. Martin, der Spielbeobachter sieht den 1.FC Köln durchaus weniger kritisch als ich, lobt aber im Gegenzug auch nicht so euphorisch. Bin ich wirklich noch so hoffnungslos klischee-behaftet? Ich schätze, da muss ich jetzt dann wohl durch.
Wir sprechen über das Spiel in Aue, blicken auf Cottbus und gratulieren dem Tünn zum 60. Geburtstag. Wir hoffen Ihr habt Spaß beim hören und damit das jetzt noch etwas bequemer wird, gibt es ab sofort Kapitel im Player. Ihr könnt bequem direkt zur nächsten Sprungmarke steuern, indem ihr einfach die Kapitelübersicht ausklappt.
Und: Irgendwann, versprochen, wird sich auch herausstellen, warum das Ding nicht im Feed auftaucht und deshalb nicht über itunes erkannt wird. Irgendwann wird eine gute Fee kommen und mir sagen was ich falsch gemacht habe. Leider war sie noch nicht da.
Stimmt alles nicht mehr. ALLES WIRD GUT! Und das nur weil der Mykxein wahrer Magier des Feedbastelns ist, gibt es den Bockcast jetzt auch einfach zu abonnieren. Entweder das hier: www.dervierteoffizielle.de/wp/feed/bockcast-mp3/
direkt in den Podcatcher (oder was auch immer ihr nutzt) eingeben und schon habt Ihr das Ding überall mit dabei.
itunes muss noch gucken ob ich keine heimliche Bombenbastelanleitungen versende aber das werden sie relativ schnell checken, denke ich und dann kann man das auch dort direkt abonnieren. Das kann nicht allzu lange dauern.
Hach, was freu ich mich…
Mit manueller Eingabe des Feeds klappt das aber auch dort natürlich schon.
Dennoch Also, wie gesagt, viel Spaß, drei Punkte, happy Birthday Tünn und Come on effzeh!
Nach etlichen Absagen (“keine Zeit”, “Termine”, “gerne nächste Woche”, you name it) fand ich dann doch noch zwei nette Seelen, die den Podcast diese Woche aufrecht erhalten. Bucki ist ja fast schon Inventar, der macht das ja praktisch aus dem effeff und als moralische Unterstützung hat sich Andreas angeboten, den ein paar von Euch vielleicht von Just Baseball kennen. Er lebt zwar in München, ist aber glühender HSV-Anhänger und es sagt schon einiges über unseren Zustand aus, wenn der HSV-Fan die beiden effzeh-Fans nach dem Unentschieden gegen Fürth mal ein wenig auf den Boden zurückbringen muss. Dafür beneidet er uns auch ein wenig um unsere Umfeldruhe. Was sind das nur für Zeiten?
Zusätzlich zu den beiden habe ich mir auch eine Stimme aus Fürth eingefangen. Jakob vom Fürther Flachpass redet mit mir über seine Sicht der Dinge und sorgt für ein verträgliches Ende als er den effzeh als klaren Aufstiegskandidaten benennt. Vielen Dank, Jakob für Deine Zeit, hat Spaß gemacht.
Wir reden also über unseren Frust nach dem Spiel gegen Fürth, unseren kommenden Gegner aus Aue und auch ein wenig über den Abstiegskampf des HSV. Man muss ja schon mal für die Bundesliga vorfühlen. Ich hoffe Ihr habt viel Spaß, ich wünsche eine tolle Karnevalswoche und uns allen drei Punkte in Aue!
Mann, Mann, Mann. Ich bin immer noch geladen. Was ein unnötiger Ausgleich. Was für eine dumme Verkettung. Gestern Abend, direkt nach dem Spiel war ich so richtig bedient. Alles war so ungerecht und überhaupt. Wie ein Werder Bremen Fan. Ganz schlimm. Zum Glück habe ich mich nicht direkt ans bloggen gemacht, denn da wäre nicht viel außer Schiedsrichterschelte bei rausgekommen. Jetzt gehts einigermaßen aber wütend bin ich immer noch. Aber eben nicht nur auf den Schiedsrichter…
Zum Schluss steht ein 1:1 zu Hause gegen den Zweiten der Liga. Damit kann der effzeh, rein von den nüchternen Zahlen her, leben. Der Abstand zum dritten Platz beträgt mittlerweile sieben Punkte, die Konkurrenz schwächelt immer mal wieder, alles ist immer noch im Rahmen aber der Blick nach oben ist nicht mehr so wolkenlos wie noch in der Winterpause. Es ist irgendwie Sand im Getriebe. Gegen Paderborn war es eine ganz schlimme Nichtleistung, in Sandhausen war es ein wenig besser und gegen Fürth wurde wieder die erste Halbzeit verschlafen, wurde dem Gegner das Feld überlassen. Erst nach der Pause konnten wir wieder den “neuen effzeh” sehen, der das Spiel dominierte, früh in die Zweikämpfe ging, schnelles Kurzpaßspiel anbot und Chancen kreierte. Dass diese Chancen am Ende nicht genutzt wurden, sondern tatsächlich sehr, sehr fahrlässig verschludert, vergeudet, weggeschmissen wurden, ist der Grund warum ich mich heute so sehr ärgere. Scheiß auf den Schiri, wir müssen das Ding lange zugemacht haben, verdammt nochmal.
Aber ich wollte mich ja nicht aufregen…
Fangen wir mal vorne an. Lehmann ersetzt Matuschyk, sonst bleibt alles beim alten, inkl. Doppelspitze Ujah/Helmes. Wie schon gegen Paderborn kommt der Gegner nicht zum abschenken nach Müngersdorf, das sollte die Mannschaft mittlerweile wissen aber trotzdem ist der effzeh in den ersten 20, 30 Minuten seltsam passiv. “Wir” kommen nicht in die Zweikämpfe, stehen zu weit hinten, überlassen Fürth das Mittelfeld und sind sind auch immer einen Ticken langsamer. Zugegeben: Große Chancen erarbeitet sich die SpVgg auch nicht. Ein Ding. Nach sechs Minuten kann Fürth schon in Führung gehen aber Horn pariert wieder mal glänzend. Mehr kam da auch nicht. Und soll mir jetzt bitte niemand Elfmeter für den Zweikampf Gerhardt/Brosinski fordern. Der Fürther fällt viel zu leicht.
Aber ich wollte mich ja nicht aufregen…
Das sehen wir ja auch in jedem Spiel. Es scheint mittlerweile in Mode gekommen zu sein, jeden Zweikampf nur noch auf dem Boden liegend, sich vor Schmerzen windend, zu beenden. Paderborn fiel bei jedem Windstoß, Sandhausen etwas weniger und Fürth schoss wirklich den Vogel ab. Jeder einzelne Kampf um den Ball endete in wilden Gesten Richtung Schiedsrichter, jeder körperliche Einsatz wurde abgepfiffen, jedes Kopfballduell sorgte für höchste Alarmbereitschaft in der Notaufnahme. Lächerlich. Dann können wir auch Basketball gucken gehen. Dass die Fürther mit ihrer Taktik den Schiedsrichter unter Druck zu setzen dann am Ende noch Erfolg haben, ist ärgerlich aber folgerichtig. Da kannst Du dann halt dran fühlen, wenn ein Schiedsrichter verunsichert ist, seine Linie nicht beibehält und sich vielleicht noch profilieren will (Einzelspiel, Köln, Flutlich…yadda, yadda. Da wird halt mehr gepfiffen als sonst).
Aber ich wollte mich ja nicht aufregen…
Da lasse ich mich auch eine Nacht später nicht von abbringen. Marco Fritz war ganz schwach, da können wir das Ausgleichs-Tor sogar außen vor lassen. Da wurden Zweikämpfe 5 Sekunden später nach Zuruf abgepfiffen (Lehmann gegen Trinks ~ 25. Minute), Schubser beim Kopfballduell nicht gesehen (Ujah, Ujah, Ujah, alle fünf Minuten) und Spielfluss kannste in der zweiten Liga ja eh vergessen, weil jeder Zweikampf abgepfiffen wird. Herrgott nochmal. Mir geht diese sklavische Verständnisheuchlerei für die Schiedsrichter mittlerweile mächtig auf den Keks. “War schwer zu sehen”, “Er hat ja keine Zeitlupe”, “kann man so oder so sehen”…you name it. Nein. Scheisse hat er gepfiffen. Ende Gelände. Und das sehen wir in jeden verdammten Spiel. Überforderte Schiedsrichter, die in einen Nonsenskatalog des DFB/der DFL geknechtet werden, der kein Platz fürs Fußballspielen lässt. Wunderbar.
Aber ich wollte mich ja nicht aufregen…
Das Tor zur Führung fällt, weil Fürth die Hand-Bein-Augen-Koordination mal sehr eigen auslegt, völlig aus dem Nichts aber -ich wiederhole mich- auch der Gegner hatte keine wirklichen Torszenen mehr in der ersten Halbzeit. Reden wir also von einer schmeichelhaften Führung zur Pause. Über ein 0:0 hätten wir uns auch nicht beklagen dürfen (Nein, liebe Kommentatoren, ein 1:0 für Fürth hätte auch nicht gepasst, weil die Chance von Timo Horn vereitelt wurde und der Torwart gehört halt auch zur Mannschaft, oder? Er hat den Ball gehalten, war also besser als der Gegenspieler, Feierabend.)
Aber ich wollte mich ja nicht aufregen…
In der zweiten Hälfte muss dann natürlich das 2:0 fallen, denn der effzeh war deutlich stärker als Fürth, übernahm die vollständige Kontrolle und scheiterte wieder mal an sich selbst. Ujah hat zwar gestern großen Einsatz gezeigt aber seine Ballannahmen sind immer noch fürchterlichst. Risse ist leider immer noch in der Winterpause und Helmes sah teilweise aus, als hätte er vor dem Spiel etwas zu gut gegessen. Positiv muss man Hector herausheben, der das Spiel auf seiner Seite dominierte (aber auch zwei Mal völlig unverständlich wegen Ballhakelns zurückgepfiffen wurde) und Gerhardt hat mir auch besser gefallen als zuletzt, weil er versucht hat das Spiel schnell zu machen. Hat nicht alles gepasst aber immerhin. Wir dürfen ja auch nicht vergessen, dass Fürth nicht umsonst an 2. Stelle steht. Das ist für Zweitliga-Verhältnisse ja keine schlechte Mannschaft. Die Räume waren schnell zu und im Zweifel fällt man, protestiert und der Schiedsrichter pfeift. Taktik vom allerfeinsten.
Aber ich wollte mich ja nicht aufregen…
Okay, okay, es ist polemisch und übertrieben. Ja, ist ja gut aber subjektiv ist ja eh jeder Zweikampf, der gegen die eigene Mannschaft gepfiffen wird, ein Skandal vor dem Herrn.
Müssen wir noch über das Gegentor reden? Ich glaube nicht. In meinen Augen ist es a) kein Freistoß, sondern eine Schwalbe und b) Abseits. Der Ball kommt von Mavraj und Azemi steht 5 Meter im Abseits. Nur ein Satz: Wenn er es nicht sehen konnte, dann war`s geraten, oder? Und was sagt das dann aus? Im Zweifel für den Stürmer? Na, dann schauen wir mal wann Ujah mal eine Entscheidung im Zweifel für den Stürmer bekommt. Hör mir doch uff.
Aber ich wollte mich ja nicht aufregen…
Wie gesagt, am Ende darf es nicht der Anspruch des effzeh sein, sich auf den Schiedsrichter verlassen zu können. Wir sind besser als das. Wir müssen, müssen, müssen das Spiel in der zweiten Halbzeit gewinnen und unsere Chancen nutzen. Alles andere sind nur Ausreden. Jetzt geht es über Karneval nach Aue, die ja die Last Kevin Pezzoni (hat am Wochenende für Saarbrücken wieder einen wunderbar unnötigen Elfmeter gegen Heidenheim verursacht…) losgeworden sind und seitdem auch gewinnen können. Es gibt sicher leichtere Spiele aber da kommen wir wieder auf den Anspruch. Eine Mannschaft wie der 1.FC Köln sollte da nicht hinfahren um ein Angsthasenspiel abzuliefern. Wir müssen den Kampf annehmen, dann kommen die Tore zwangsläufig. So einfach ist das.
Eine neue Woche bringt neue Gäste. Jedenfalls fast. Frisch mit an Board ist Saskia, dazu kommt mit Stefan ein alter Bekannter aus der Nullausgabe. Wir reden über den Sieg in Sandhausen, das kommende Spiel gegen Fürth und erinnern uns warum Aue plötzlich gewinnen kann und Saarbrücken verliert. Ihr kennt die Antwort natürlich schon längst, oder?
Beim schneiden fiel mir dann urplötzlich auch mal auf, dass ich ja noch ein neues Intro machen musste, weil die Sektion Schwaadlappe ja nicht mehr existent war ist.
Verdammt.
Und dann hektische, dicke Finger und schon hab ich die Oma aus dem 60 Jahre FC-Video weggeschnitten.Konnte ich die nochmal neu reinmischen Und dann passte auch die Mucke nicht mehr. Und…und…und. Da hatte ich dann aber keinen Bock (ja, ich weiß…Ruhe!) mehr.
Das sind so die Anfängerfehler aber irgendwann kommt da sicher Routine rein. Hoffe ich.
Solltet Ihr Kritik, Anregungen oder sogar Lob übrig haben, dann haut rein, wir alle freuen uns über Stimmen zu dem Ding hier.
Jetzt wünsche ich Euch aber erstmal viel Spaß beim hören! Come on effzeh!
Ich hab in den letzten Tagen ein paar mails/tweets/posts bekommen, die die Namensgebung des Podcast kritisieren. Nach Meinung der Leser/Hörer wird durch diese wohl große inhaltliche Nähe zur Wilden Horde hergestellt, da das schriftliche Organ der Horde eben auch “Schwaadlappe” heißt. Ganz ehrlich: Da ich mich nicht mit der Kölner Ultra-Kultur beschäftige, war mir das nicht bewusst und sollte auch keine Klicks generieren. Ich kann aber deutlich nachvollziehen, dass das für Irritationen sorgt.
Lange Rede, kurzer Sinn, der Podcast-Name wird geändert und zwar in “Bockcast”, der Namen, der am zweit-häufigsten genannt wurde. Sorry, Uschi, die Kölsch stehen aber weiterhin.
Mittwoch geht es weiter mit einem Rückblick auf den Sieg in Sandhausen und einem Ausblick auf das Spitzenspiel gegen Fürth…
Die lustigste Szene des Spiels geschah schon in der ersten Halbzeit. Es war so um die 35. Minute als Ujah mal wieder versuchte den Ball 25 Meter vor dem gegnerischen Tor zu behaupten, eine Sandhauser (-häuser? -hausener?) Abwehrhaxe kam dazwischen und dann hat ihm wohl ein höheres Wesen auf den Kopf geschlagen, denn anders kann man nicht erklären, wie sein rechtes Bein Tipp-Kick-like rausschwang und das arme Geschöpf im weißen Trikot (Linsmayer? Tüting?) wuchtig in die Wade trat. Wunderschönes Bild, ich hab zwei Minuten gelacht wie selten. Dass mir das Lachen am Ende des Tages nicht im Halse stecken blieb verdankt der 1.FC Köln Patrick Helmes und Timo Horn, die den von Andre im Podcast vorhergesagten “dreckigen 1:0-Sieg” besorgten. Mission erfolgreich. Es war alles schon ein wenig besser als gegen Paderborn, in Sandhausen taten sich schon manche Mannschaften schwer, also nehmen wir die drei Punkte, putzen uns den Mund ab und schauen einigermaßen glücklich auf die Tabelle.
Wir hatten ja am Donnerstag ein wenig vorschnell den vermeidlichen Ausfall von Brecko ausführlich und inhaltlich eher so 4 minus diskutiert nur um dann festzustellen, dass der Monsieur doch wieder fit für’s Spiel wurde. So musste “nur” Matuschyk den gesperrten Lehmann ersetzen. Ja gut. “Nur” hört sich erstmal nicht so schlimm an. Man merkt aber doch einen klaren Qualitätsunterschied zwischen Lehmann und Matuschyk. Da kann mir jeder was erzählen, ich werde mit dem Mann nicht warm. Man hat ihm kaum wahrgenommen (was gut ist) und wenn er dann mal aktiv am Ball war spielte er unsaubere Pässe oder schoß aus 10 Metern völlig unbedrängt mit 22 km/h sieben Meter am freien Tor vorbei. Ich hoffe Arsene Wenger hat ein Einsehen und kauft den Mann schnellstmöglich für 45 Mio. Das Potential ist ja da, ne?
Gerhardt hatte auch keinen Sahnetag, versuchte aber viel mehr sich in das Spiel einzubinden und wenigstens Tempo hinter den Ball zu bringen. Das gelang aber zugegebenermaßen auch nicht immer. Risse wirkte wieder fahrig, hatte aber auch zwei, drei richtig gute Szenen, Halfar mit viel mehr Tempo als gegen Paderborn und guten Vorstößen. Das war schon okay. Ujah schwach, mehr gibt es nicht zu sagen dazu Helmes mit dem Tor und sonst einer eher schlampigen Chancenverwertung. Aber willlig auch in der Rückwärtsbewegung und das ist ja immerhin auch etwas, was ihn vorher nicht unbedingt ausgezeichnet hat.
Die größte Einzelleistung gelang Keeper Timo Horn, der die einzige Chance des Gegners mit einer wahren Weltklasseparade zunichte machte. Ganz ganz groß.
Sandhausen (Symbolbild)
Insgesamt war der Sieg des effzeh natürlich mehr als verdient. “Wir” waren von Beginn an die bessere Mannschaft hatten in allen Mannschaftsteilen die besseren Einzelspieler, versuchten die Situationen spielerisch zu lösen und hatten dementsprechend Chancen. Latte, Pfosten, Ujah, es hätte ruhig mehr als 0:1 ausgehen können, aber wir sollten nehmen was wir kriegen können und in diesem Fall waren das sehr wichtige drei Punkte, die Ruhe in den Verein bringen, Fürth auf Abstand halten und für das Spiel nächsten Montag beim Gegner mehr Druck aufbauen sollten als bei dem Team von Peter Stöger. Noch ein Sieg in Müngersdorf gegen Greuther Fürth und wir können beruhig in den Karneval gehen. Dafür wurde heute der Grundstein gelegt.
Ein Wort noch zum Ärgernis des Tages: Liebes SKY BUNDESLIGA-Team: Was war das denn? Erstens ist es eine Frechheit, wirklich eine bodenlose Frechheit, so einer Flachpfeife wie Ulrich „Ulli“ Potofski ein Mikrophon in die Hand zu drücken, damit er damit seine Wortwitzchen reißen kann, “Man könnte meinen, die Kölner singen Guildo Horn, aber keine Sorge, sie meinen Timo Horn…”
und völlig uniformiertes dummes Zeug von sich geben darf. Dass er mehr Spieler verwechselt als Marcel Reif nach seinem dritten Cognac, ist da nur konsequent. Aber das viel, viel größere Problem bei der Übertragung, war in meinen Augen, die unsägliche Regie, die alle paar Sekunden auf sinnlose Großaufnahmen umschnitt. Man konnte dem Spiel kaum folgen. Das war schlecht, SKY. Richtig, richtig schlecht. Kam der Regisseur von Sport1? Man möchte es meinen. Gute Nacht und
Das Volk hat gesprochen! Mit recht deutlicher Mehrheit (hier knapp, bei Facebook ein wenig mehr, bei twitter lawinenartig) setzte sich der Vorschlag von Saskia Uschi durch. Dafür gibt’s dann demnächst noch ein zehn Kölsch, liebes Quarkbällchen!
Vielen Dank und damit herzlich Willkommen zur ersten “regulären”, mit Namen versehenen, Ausgabe des neues effzeh-Podcasts. Hier ist er also und ich habe gleich zwei Premium Gäste dabei, die ihre Zeit geopfert haben.
Vielen Dank an Martin, den ihr hier auch bloggend findet sowie an Andre, der ebenfalls einen effzeh-lastigen (ach was) Blog betreibt. Hier zu finden.
Zum 66. Geburtstag “unseres” effzeh sprechen wir über die Niederlage gegen Paderborn, haben wenig zu über Sandhausen zu sagen, verabschieden Mato Jajalo (zwei von drei) und Adil Chihi (Martin) hinterher und tippen auf zweistellige Kantersiege gegen Real Madrid.
Neeeiiiin. Natürlich nicht. Wir bleiben auf dem Boden.
Ich hoffe Ihr habt Spaß mit dem Ding!
[Update]: Brillanter Schachzug von uns die Sandhausener Verantwortlichen mit einem möglichen Einsatz von Peszko zu verwirren, wo der doch gegen Paderborn seine fünfte gelbe Karte kassiert hat und somit gesperrt ist. Zudem spielt Albert Streit natürlich mittlerweile bei der Fortuna und nicht bei Viktoria und es ist auch nicht das Mittelrheinpokalfinale, sondern nur das 1/4-Finale (oder Halbfinale, ich weiß es nicht, die Meinungen gehen auseinander und ich habe keine Lust nachzuschauen). Jetzt fühle ich mich ein wenig wie der BILD-Praktikant beim abtippen der Gegendarstellungen. Naja, ist passiert…
Come on FC!
Ach, bevor ich es vergesse, der Anzeigefehler mit den tausend flattr-Buttons über dem Artikel kommt von irgendwoher, kann das aber i.M. noch nicht eingrenzen. Da muss ich mich mal mit irgendeinem Crack drüber unterhalten, ich bin da zu doof zu. Genauso klappt das Anmelden das Podcast bei itunes noch nicht. Keine Ahnung warum, ich hab alles genauso wie bei Just Baseball gemacht aber itunes hat “Probleme beim laden des Feeds”. Sorry dafür aber das wird sicherlich irgendwann weggehen. Bis dahin funktioniert ja immerhin der Player und der Download. Also viel Spaß!
“Sag mal, ist der Rasen scheiße, oder was ist los? Was passiert denn hier? Warum kommt denn kein Paß an?”. Schon nach ca. 20 Minuten schauten wir uns recht ungläubig an und konnten nicht so richtig verstehen, was da unten auf dem Platz abging. Klar, wir waren weit davon entfernt zu schimpfen oder alle Hoffnung sterben zu lassen aber irgendwie war das Spiel des effzeh komisch. Wir diskutierten dann ein wenig darüber, dass Stöger sicher nicht zum Halali geblasen hat und dass Paderborn ja eine durchaus gute Zweitliga-Mannschaft stellt, dass der effzeh nicht in Konter laufen will und dass man Geduld haben muss (vergl. Thomas im Podcast) aber dann spielte Risse wieder einen Nemanja Vučićević-Gedächtnispaß über drei Meter genau in die Beine eines Paderborners und aus der gerade aufkommenden Diskussion wurde ein vielstimmiges “Ooooorrrgg”. Irgendwie war der sprichwörtliche Wurm drin.
Das wichtigste zuerst: War es eine unverdiente Niederlage? Falsche Fragestellung. Ich probiere es nochmal: War es ein verdienter Sieg des SC Paderborn? Schon wieder falsch. Hmmm. Beides nicht zu beantworten. Klar, die Art und Weise wie Paderborn den Sieg mitnahm ist vollkommen legitim auch wenn das Destruktive überwog. Auf der anderen Seite müssen wir uns nicht darüber unterhalten, dass der effzeh mehr Torchancen hatte und durchaus auch hätte gefinnen (höhö) können. Das ist aber natürlich unverträglich mit dem selbst gesetzten Anspruch solche Spiele zu Hause zu dominieren um möglichst schnell den Aufstieg einzutüten.
Fangen wir mal mit den Sportfreunden aus Paderborn an. Man merkte recht schnell wie der Gameplan von Breitenreiter aussah: Auf die Socken gehen, Überzahl schaffen, kompakte Defensive, schnelles Konterspiel. Gut, wenn man sich zwei, drei Spiele des SCP vorher angeschaut hat, ist das nicht sonderlich überraschend, denn so gewann man z.B. auch in Kaiserslautern. Da kann man sich drauf einstellen und mir kam es nicht so vor, dass das wirklich der Fall war. Die Zweikämpfe wurden in Serie verloren –
Hier ein kurzer Einschub: Anhand dieses Beispiels kann man wunderbar die Diskrepanz zwischen “gefühlter” und “gezählter” Statistik sehen. Auf der Tribüne hatte ich das Gefühl, dass so zeimlich jeder Ball von einer der beiden Viererketten abgefangen wurde, dass spätestens beim zweiten Kölner Ballkontakt eine Paderborner Überzahl geschaffen wurde und der Ball wieder weg war. In der gezählten Statistik sieht das leicht anders aus. Genauso mit den Torschüssen. Auf dem offiziellen Statistikzettel wird von 15 11 Torschüssen, dabei 5 aufs Tor des effzeh gesprochen. Die hab`ich nicht mitbekommen. In der ersten Halbzeit habe ich genau einen Schuss wahrgenommen: Risse aus 30 Metern 10 Meter über das Tor. In der zweiten Halbzeit waren es ein paar mehr: Helmes, der Nachschuss von Finne und der Lattentreffer von Halfar. Mehr habe ich nicht gezählt. Da sieht man mal, wie subjektiv die Wahrnehmung im Stadion ist.
– viele, viele Passentscheidungen waren schlicht falsch. Es wurde der Weg durch die Mitte gesucht und da war eben kein Platz. Und wenn mal ein Pass (meistens zu Ujah, der mit dem Rücken zum Tor stand und recht unbeweglich wirkte und vor allen Dingen keinen Raum schuf) war die Paderborner Innenverteidigung schnell zu Stelle und stocherte den Ball wieder aus der Gefahrenzone.
Es herrschte große Ideenlosigkeit im kreativen Schaltzentrum. Es gab kaum Rotation, ich habe keinen Flankenwechsel gesehen, das Spiel wurde nicht entzerrt und unerklärlicherweise wurde zudem auch nicht versucht aufs Tor zu schießen. Tja, wie soll dann ein Tor fallen? Es ist schon richtig, dass der 1.FC Köln versucht das spielerisch zu lösen aber recht früh stand fest, dass das nur mit spielerischen Mitteln nicht funktioniert. Jedenfalls nicht mit den spielerischen Mitteln, die der effzeh gestern aufrief. Gerhardt war nicht zu sehen, dadurch fehlte die Entlastung für Lehmann und prompt sah man alte Muster. Er versuchte das Spiel zu lenken, machte aber viele Fehler die eben daraus entstanden, dass er kaum freie Anspielstationen hatte und relativ fix auf der “sechs” stehen musste, weil er sich eben nicht darauf verlassen konnte, dass die Position abgesichert wurde.
Ganz schön gute Sicht auf ein ganz schön schlechtes Spiel.
Jo und dann passieren halt so Sachen wie in der 46. Minute: Es kommt ein Kometenball aus der Paderborner Hälfte Richtung linkes Strafraumeck, Mišo Brečko war noch in der Pause oder dachte bereits an die Abendgestaltung, er unterläuft den Ball, merkt das recht spät, der Ball geht durch, der Slowene muss foulen, Freistoß, kurzes Eck, Horn ist unvorbereitet, zack, bumm, 0:1.
Das darf natürlich niemals, niemals, nicht passieren, wenn Du den Anspruch hast die 2. Liga anzuführen.
In der Folgezeit hatten wir selbstverständlich Chancen. Helmes, Finne, Halfar, Finne, Finne, Finne, versiebten die Chancen zum Ausgleich aber so ist das eben manchmal. Um es mit Andi Brehme zu sagen: “Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß”.
Und sollen wir jetzt auf Bård Finne einschlagen, einem 18jährigen, der sein erstes Ligaspiel macht? Ach Quatsch. Er zeigte gute Anlagen und wirkte viel agiler als Ujah (was aber unfair ist, da Ujah ein völlig anderer Spielertyp ist) und hatte wenigstens Möglichkeiten das Tor zu treffen. Das ist ja immerhin auch was.
Jut, jetzt haben wir also gegen Paderborn zu Hause verloren, ähnlich wie in der Hinrunde gegen Ingolstadt hinterlässt das eine gewisse Ratlosigkeit aber ich bin weit weg von Panik. Sowas passiert, jetzt muss der Fokus auf Sandhausen (ach und weh, es ist alles so schrecklich) liegen, damit die Rückrunde in ruhiges Fahrwasser gelangt. Ich bin mir sicher, dass Peter Stöger die richtigen Worte finden wird und ebenso sicher bin ich mir, dass die Mannschaft weiß was passiert ist. Ich erwarte eine Reaktion und die wird kommen.
Die Idee eines Podcasts schwirrt mir ja schon eine Weile im Kopf rum und da ich fürs Paderborn-Spiel eh keine Vorschau schreiben wollte bot sich das ja quasi an.
Kurz nachgedacht, Gäste rangeschafft, WordPress zerschossen, php-Ärger, dann aber doch noch aufraffen können oder um es mit den unsterblichen Worten von Vicky Leandros zu sagen: die Welt ist schön
wie’s kommt
ist einerlei. La la la . . .
Du weißt
ich liebe das Leben.
La la la la la la . . . Ich frag’ dich:
Was kann mir schon geschehn? Glaub mir
ich liebe das Leben.
Das Karussell wird sich weiterdrehn.
Kennta, ne? War klar.
Hier kommt sie also die Nullnummer des effzeh-Podcasts mit Thomas und Stefan. Ganz großes Gespräch über unseren Lieblingsclub über die umfassende Ungläubigkeit, die die neue Professionalität bei uns hinterlässt und warum alles gut wird!
Vielen Dank an die beiden Jungs, es war mir ein Fest!
Ich wünsche Euch verdammt viel Spaß beim zuhören und wer mal Lust hat mitzumachen, der melde sich. Zudem bitte ich um Abstimmung in den Kommentaren zum Podcast-Titel. Nach Vorauswahl durch ein unabhängiges Gremium (Thomas, Stefan und ich) stehen folgende drei Titel zur Wahl:
– Bockcast
– Sektion Schwaadlappe
– Us dr Lamäng
Vielen Dank und wenn es Euch gefällt, dürft Ihr es auch gerne weitererzählen! Bei itunes und Feedburner wird das Ding auch in den nächsten Tagen aufschlagen. Bitte nicht ungeduldig werden.
PS: Kleiner Schnittfehler aber ich bin zu faul das jetzt noch zu fixen, die ersten acht Sekunden sind karmaauffüllende Stille…
Ich bin heute irgendwie fürchterlich unkreativ. Ich brauche Hilfe. Für einen kommenden effzeh-Podcast suche ich noch einen Titel. Vorschläge?
Bisher habe ich:
– Gewalttäter Wort
– Stehplatz Mitte
– Linie 1
– Totale Dominanz
– FC-Verzäll
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–
Gefällt mir alles noch nicht wirklich. Macht mal was jetzt…
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