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 Von lostinnippes,  am 10.04.12 Heute bereits zur Halbzeit. This is a first for this blog. Der 1.FC Köln wird gerade live in Mainz abgeschlachtet, ich werde die zweite Halbzeit nicht mehr schauen, denn ich verzweifle am “Spiel” meiner Mannschaft, an der völligen Gleichgültigkeit an der Anmaßung dieses Haufens sich Bundesliga-Spieler nennen zu dürfen.
In dieser ersten Halbzeit gab es genau null Torschüsse, keinen einzigen sinnvollen Angriff, eine Flanke in die Arme von Wetklo von Brecko, eine Flanke in die Arme von Wetklo von Roshi, der übrigens ein erbärmlich schlechtes Spiel auf rechts Außen hinlegt (nicht, dass er sich da groß vom Rest der Mannschaft unterscheidet, ich wollte es nurmal gesagt haben), und ein Münzwurf in das Auge von Lukas Podolski. Sogar die Mainzer Zuschauer haben mehr Zielwasser als der effzeh.
Jetzt ist es einfach wieder auf Brych zu schimpfen, denn der Elfmeter war schon wieder fragwürdig aber, kommt schon Leute, das passiert uns zum dreihundertsiebenundzwanzigsten Mal dieses Jahr. Wieder wird ein wichtiger Kopfball verloren, der Szalai ist durch, Jemal hat den Arm am Trikot, tritt ihm wohl auch auf die Füße und zack, Elfmeter. Normal. Da müssen wir uns doch gar nicht drüber beschweren. Wenn man genau null Zweikämpfe gewinnt, weil man sie a) gar nicht sucht und b) eh immer zu spät kommt, ja was erwartet ihr denn dann? Hört doch auf!
Das 0:2 war wieder klassisch – schlecht – effzeh. Wie kann ich denn den Zidane so derart aus den Augen lassen, dass der Mann aus 15 Meter völlig unbedrängt einnetzen kann? Das ist ja lächerlich. Mir fallen keine negativen Superlativen ein. Das 0:3 hab ich schon gar nicht mehr gesehen.
Ich habe genau null Hoffnung für diese Mannschaft. Ich kann es nicht erklären, ich kann es mir verdammt nochmal nicht erklären. Soll ich jetzt schreiben, dass der Knackpunkt die Niederlage in Bremen war als wir völlig unverdient rote Karten kassierten, dadurch die gerade eingespielte Mannschaft wieder durchgewirbelt wurde und sie sich seitdem nie wieder gefangen hat? Nee, das ist mir zu billig. Diese Mannschaft scheint mehr als ein Alkoholproblem zu haben, sie scheint ein ausgemachtes Charakter-Problem zu haben. Ich kann nicht verstehen, dass man so ohne jeden Willen auftritt, wie man sich als Profi derart lächerlich machen kann. Echt, ich versteh es nicht.
In Gladbach wird mit dieser Einstellung auch genau gar nichts zu holen sein. Ich denke, dass wir uns ganz klar mit dem Abstieg anfreunden müssen. Hätte ich zu Beginn der Saison, ach was sag ich, vor drei, vier Spielen nie vorstellen können. Aber, man muß dann auch fair bleiben und einfach feststellen, dass Mannschaften wie Augsburg und Freiburg es deutlich mehr verdient haben in der Liga zu bleiben, als der 1.FC Köln. Meine Güte, effzeh, was hat Dich bloß so ruiniert?
 Von lostinnippes,  am 09.04.12 Als Lukas Podolski so um die 60. Minute den Ball an der Strafraumgrenze bekommt, frei vor dem Tor steht und nur noch seine Routine durchziehen muss, hat in Müngersdorf jeder Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen: “Mach ihn rein, Mann!” Könnt Ihr Euch noch an den flehentlichen Ausruf von Rolf Kramer in der Hitze von Mexiko-Stadt 1986 erinnern, als er fast Schlangenbeschwörer-gleich rief: “Toni, halt den Ball!“. So fühlte ich mich in diesem Moment: “Lukas, mach das Ding!“. In der Enttäuschung sind sich die Resultate ähnlich. Damals hieß es: “Er hält ihn nicht” und Kramers Stimme hat für mich -in der Erinnerung- den traurigsten Klang der Welt. Am Samstag kam mir nichts über die Lippen als ein herausgekrächztes unartikuliertes Stöhnen. Er macht ihn nicht. So müht sich der effzeh zu einem blöden Unentschieden gegen schwache Bremer -die genau eine Torchance im ganzen Spiel herausspielen- zu einem Unentschieden, das uns leider nicht weiterhilft. Verdammt.
Man kann der Mannschaft an diesem Samstag wenigstens den Willen nicht absprechen, das ist immerhin etwas. Damit kommt aber auch die Erkenntnis, dass diese Truppe schlicht nicht besser ist, als das, was man von ihr am Samstag gesehen hat. Riether mit einer ganz starken Partie (wir reden immer vom Einsatz, nicht vergessen), mit enormer Laufleistung und vorbildlicher Kampfmoral. Lanig macht im Mittelfeld wieder eines seiner brauchbaren Spiele und die Abwehr stand auch ganz okay auch wenn Geromel wieder zwei seiner obligatorischen Totalsaussetzer beisteuerte. Es krankte wieder mal im Spiel nach Vorne. Peszko (zu dem kommen wir noch…) mit unterirdischer Leistung, die nur noch vom Auftritt Jajalos getoppt wird, der über den Rasen flanierte als gäb’s gratis Brathähnchen. So etwas kann ich mir nicht erklären. Der Mann kann doch Fußball spielen. Wie kann das sein, dass nicht mal die minimalsten Anforderungen, die ich an einen Profi stellen kann, abgerufen werden? Ich check das wirklich nicht. Ishak mit großem Einsatz aber auch leider sehr unpräzisem Spiel, Clemens spätestens nach der Pause völlig untergetaucht. Podolski hing wieder so ein bißchen in der Luft, es kamen einfach zu wenige Anspiele an. Und wenn sich dann die Chance ergab…
Nunja, ein Punkt ist besser als kein Punkt, da sollten wir uns einig sein, doch es war natürlich mehr drin. Die Bremer -ersatzgeschwächt- mit einer einigermaßen traurigen Vorstellung. Wie gesagt, eine Torchance in 90 Minuten Fußball. Nun muß der effzeh auf Gedeih und Verderb punkten. Morgen in Mainz, am nächsten Wochenende in Gladbach. Nach meiner Rechnung müssen mindestens vier Punkte eingefahren werden, damit das Rennen um den direkten Nichtabstieg offen gehalten werden kann. Allein, mir fehlt ein wenig der Glaube.
Jetzt noch ein kurzes Wort zu unserem Spieler Peszko: Alle werden es mitbekommen haben, die Nacht von Samstag auf Sonntag verbrachte der gute Mann -nach einem Streit mit einem Taxifahrer (hier muß ausdrücklich gelobt werden, dass er nicht selbst gefahren ist! AttaBoy!)- in Kalk in einer Ausnüchterungszelle. Jetzt mal ehrlich: Ich kann den Spieler nicht verbieten zu trinken. Ich kann nicht die Freizeitgestaltung der Mannschaft überwachen und ich mache auch niemanden einen Vorwurf, wenn er mal ein Bierchen zuviel getrunken hat. Nee, das geht schon klar, wir sind ja alles nur Menschen (o Gott). Aber, und hier muß ich ernsthaft energisch werden, es kann doch bitte nicht wahr sein, dass ein Lizenzspieler einer Mannschaft, die sich mitten im Abstiegskampf befindet so derart die Kontrolle verliert, dass er für ‘ne Nacht im Knast landet. Dasgibtsdochnicht. Vor allen Dingen weil unsere osteuropäischen Spieler das ja in schöner Regelmäßigkeit veranstalten. Nova wird nachts um vier auf der Zoobrücke der Führerschein einkassiert, weil er “vom Weihnachtsmarkt” kam. Brecko protestiert auf eigenwillige Art und Weise gegen den ÖPNV in Köln und Peszko kommt gleich ins Kittchen. Junge, Junge. Was soll man dazu sagen? Ich weiß es nicht.
 Von lostinnippes,  am 02.04.12
 Von lostinnippes,  am 30.03.12 “Natürlich kann nur einer, der der Masse angehört, den Drang empfinden, sich von der Masse abzuheben. Wer sowieso nicht der Masse angehört, braucht keinen bunten Plunder und wirre Frisuren. Wer nicht der Masse angehört, wird sich hüten, sich irgendwie auffällig zu gebärden, um von der Masse nicht völlig in den Abgrund getrieben zu werden.” (Max Goldt)
In den letzten Wochen haben wir in Köln hautnah miterleben dürfen, was passiert wenn man kleinen Kindern die Förmchen wegnimmt. Das Geschrei ist erstmal groß und danach wird man mit Schweigen gestraft. Was war passiert? Durch immer wiederkehrende sozialverächtliche Verhaltensmuster disqualifizierte sich die “Ultra”-Gruppierung “Wilde Horde” für eine weitere Mitgliedschaft als anerkannter Fanclub des 1.FC Köln. Jeder wird wissen, was passiert ist, der Angriff auf den Fanbus der Gladbacher war dann der letzte -entscheidende- Ausfall, der den Verantwortlichen im Verein wirklich keine Wahl mehr ließ. Alle Privilegien wurden der “Wilden Horde” entzogen. Die Reaktion der “Über”-Supporter, der selbsternannten “per sempre Colonia”-Fans, war überschaubar. Auf ihrer Internetseite prangt seitdem nur noch der Hinweis, dass man die Aktivitäten im Stadion “bis auf weiteres” einstellt. Das ist nichts anderes als die unreflektierte Reaktion eines verwöhnten Kindes. Keinerlei Verantwortung wird übernommen, keine Spur von Willen sich anzupassen, kein Schritt in Richtung “normales” Verhalten. Das ist nicht nur dumm, sondern auch dämlich im Sinne von “taktisch unklug”. Am letzten Spieltag konnten wir nämlich die Auswüchse dessen, wie die “Wilde Horde” sich selbst sieht und wie sie versuchen, sich selbst in die Opferrolle zu bugsieren erleben:
Schaut her, wir armen Kerle, wir werden vom bösen 1.FC Köln gemobbt, wir haben unser Leben diesem Verein gewidmet und nun sollen wir verbannt werden? Pah! Jetzt sind wir erst mal ruhig, jetzt zeigen wir Euch mal was eine Harke ist und dann wird der Sturm der Entrüstung über den effzeh hereinbrechen: Was habt ihr nur mit unserer Kurve gemacht? Wo ist die Stimmung hin? Was soll das alles effzeh?
Erstens, “Wilde Horde”: Ihr seid Täter. Keine Opfer. Immer und immer wieder fallen Eure Mitglieder durch Dummheiten, Überfälle und Körperverletzungen auf. Ich bin weit davon entfernt alle Mitglieder in einen Topf zu schmeissen aber als Gruppe muss man reagieren. So einfach ist das. Da ihr das nicht macht, muss mal halt die Kosequenzen tragen. Und zwar wie ein Mann und nicht wie ein Waschlappen, verdammt noch mal.
Wenn ihr wirklich keinen Ansatz mehr habt, Euch selbst mit dem Verein und dem Spiel zu identifizieren, dann bleibt doch zu Hause. Was stellt ihr Euch denn doof in die Kurve, verschränkte Arme, umgedrehte Banner. Das ist doch albern. Werdet mal erwachsen!
Die Solidaritätsbekundungen, die z.Z. durch diverse andere Ultra-Gruppierungen deutschlandweit gestartet werden, verstören mich. Es wird sich dabei um ein Generationenproblem handeln, klar, das gebe ich zu aber auch damit müsst ihr leben. Ich bin im alten Müngersdorfer Stadion groß geworden und Gott weiß, dass ich auch die eine oder andere Dummheit in meinem Leben veranstaltet habe. Ich war in Offenbach und in Leipzig, bei der Rennerrei in Rostock und beim Chaos gegen die Eintracht dabei, ich bin früher auch mit der Schülerkarte im Block 4 gewesen und war im Riederwald auf den Zug warten, kommt schon, das waren andere Zeiten. Ich bin allerdings nie Teil einer organisierten Szene gewesen und ein Raufbold war ich erst recht nicht. Ich ging und gehe heute noch zum Fußball des Spiels wegen und wegen meiner Leidenschaft für den 1.FC Köln. Das mag ebenfalls dumm und sogar dämlich sein aber das steht ja zum Glück nicht zur Debatte. Was uns von den heutigen Ultras unterscheidet, ist das Selbstverständnis. Früher war der gesamte Auswärtsblock eine Einheit, wir waren alles Kölner. Bei uns gab es keine Unterschiede auch wenn natürlich das eine Grüppchen dort stand und die andere Gruppe dort. Am Ende des Tages waren wir vor allem eins: effzeh-Fans. Die “Wilde Horde” hat dies geändert. Sie denkt, dass sie über den Dingen steht, dass ohne sie nichts läuft und dass nur mit ihr als federführendes Element in der Kurve die Unterstützung gewährleistet werden kann.
Das Gegenteil muss nun bewiesen werden. Die Südkurve muss sich neu erfinden, muss wieder zu den Wurzeln zurückkehren. Sie muss eine Einheit sein, heute mehr denn damals. Wir müssen wieder lernen, was es heißt Fan zu sein. Zusammen aber nicht fremdbestimmt, als Einzelner aber immer in dem Bewußtsein, dass man ohne die anderen Fans in der Kurve oder auch im Oberrang nicht das wäre, was man ist. Leute, reißt Euch mal zusammen, werdet laut, seid auch mal kritisch, von mir aus auch fanatisch aber werdet wieder die Südkurve des 1.FC Köln! Macht was! An die verbliedenen Mitglieder der “Wilden Horde” gilt dieser Aufruf natürlich auch: Macht das, was ihr am besten könnt: Supporten. Seid Teil der Südkurve statt über ihr zu stehen, lasst den anderen Fans Platz zur Entfaltung, lasst Eure Megaphone zu Hause, singt, feiert, flucht mit dem Rest aber seid -verflucht nochmal- nicht dieses verbohrte, beleidigte, Grüppchen Ultras, das ihr gegen den BVB zur Schau gestellt habt. Wenn das nämlich Eure Strategie ist, dann solltet ihr besser zu Hause bleiben und den Platz in der Kurve für andere freimachen. Für Leute die sich nicht um sich selbst herum definieren, sondern durch ihre Liebe zum Spiel und zum Verein. Das was ihr immer predigt. Es liegt an Euch, ihr solltet nur die Eier in der Hose haben endlich mal alle Konsequenzen zu tragen!
 Von lostinnippes,  am 29.03.12 Gestern tagte also der Verwaltungsrat des 1.FC Köln um sich in nichtöffentlicher Sitzung auf einen Vorschlag zur außerordentlichen Mitgliederversammlung zu einigen, wer denn der zukünfigte Präsident des Gesamtvereins werden soll. Nach der überraschenden Attacke von Thielen/Wernze bleibt man also bei dem schon seit Tagen in der Presse kolportieren Trio rund um den designierten Präsidenten Spinner.
Für mich ist diese Wahl (auch wenn das ja noch von den Mitgliedern bestätigt werden muß, ich gehe mal davon aus, dass es sich hier um eine Formalie handelt) das deutlich kleinere Übel als die Alternative rund um Wernze. Spinner scheint ein anerkannter Manager (gewesen) zu sein, Ritterbach hat den Karneval in Köln in die Moderne gerettet, hat beste Kontakte in der Stadt und ist in meinen Augen eine klasse Wahl zum Vize. Für die größte Aufmerksamkeit wird die Personalie Harald Schumacher gesorgt haben. Den Tünn hatte niemand auf dem Zettel. Was soll man sagen? Er ist immer noch ein Idol im Verein, er ist natürlich eine Hommage an die Achtziger, an die besseren Zeiten und an kurze Hosen. Jetzt erhält er eben die Gelegenheit in seinem Verein an exponierter Stelle tätig zu sein. Ich sehe bei ihm wenig Klüngelgefahr, muß ich ehrlich sagen, denn zu lange ist er nicht mehr am Geißbockheim, zu wenig glaube ich an Seilschaften, denn er ist ja schließlich nicht ganz friedlich aus seiner aktiven Laufbahn in Köln ausgeschieden. Bevor jetzt wieder alle drauf rumhacken: Lasst uns froh sein, dass wir um Wernze rumgekommen sind und lasst uns dem neuen Team eine Chance geben. Großflächiger verkacken als andere können sie nicht und wenn es dann doch in die Hose geht, können wir immer noch schimpfen!
Außerdem: Wenn wir dann irgendwann im EXPRESS lesen können, dass Messis Berater neue Jacketkronen braucht, wissen wir warum!
 Von lostinnippes,  am 28.03.12 1. Thielen ist der bessere Kandidat für den Präsidentenposten!
Nein. Ich habe das Buch von K.-H. Thielen gelesen und halte ihn durchaus für eloquent und intelligent aber er ist halt auch ein Fußballer, ein “Altgedienter”, einer, der nicht für eine “Entkölschung” stehen würde, sondern auch seine Seilschaften im Verein hat. Das muss endlich mal aufhören. Es müssen pragmatische, von eigenen Ambitionen losgelöste, Entscheidungen getroffen werden. Dazu ist Spinner in meinen Augen die deutlich bessere Wahl. Erschwerend kommt hinzu, dass Thielen mit Wernze eine Personalentscheidung getroffen hat, die bei vielen Anhängern des Vereins die Augenbrauen wackeln lässt. Wernze ist Investor, haut sein Geld aber nicht nur in den effzeh, sondern baut gleichzeitig die Viktoria auf und wird, wenn er seinen Platz beim 1.FC Köln gesichert hat dort wohl nichts als verbrannte Erde hinterlassen. Die Intentionen von Wernze dürften klar sein: Thielen vorschieben, der Mann ist mittlerweile 71 Jahre alt, vier Jahre die Füße stillhalten und dann selbst Präsident werden. Ich sehe nicht, dass dies dem Verein helfen kann.
2. Solbakken ist als Trainer gescheitert!
Nein. Solbakken hat eine Vorstellung von Fußball, hat eine Idee, wie das Spiel seiner Mannschaft aussehen soll. Gibt man ihm Zeit das Team nach seinen Vorstellungen anzupassen, wird man dies auch sehen können. Ich bin weiterhin dafür Solbakken das volle Vertrauen auszusprechen.
3. Der 1.FC Köln steigt ab!
Nein. Der effzeh wird am nächsten Wochenende in Augsburg gewinnen und danach gegen Werder nachlagen. In Mainz kannst Du auch punkten und am vorletzten Spieltag machen wir alles klar, denn der Sieg gegen Freiburg wird reichen. Keine Frage. Steht gar nicht zur Diskussion, kann gar nicht anders kommen. Falls das jetzt alles Bullshit war, dann wird es wirklich ernst, denn auch wenn Lautern sicher absteigt, die Hertha, der HSV, Augsburg und Freiburg ebenfalls unten drin stehen und auch Mainz noch lange nicht gerettet ist, sehe ich nicht, wo wir noch neun, zehn Punkt herbekommen sollten, falls gegen Augsburg und Bremen nicht dreifach gepunktet wird.
Und los…
 Von lostinnippes,  am 25.03.12 So kann man sich nicht präsentieren! Das geht einfach nicht. Ende.
 Von lostinnippes,  am 18.03.12 60 Minuten lang spielt der 1.FC Köln ein gutes und mutiges Auswärtsspiel, natürlich garniert durch die üblichen Aussetzer, durch vergebene Chancen, durch dumme Fehlpässe und immer mit der latenten Angst vor dem tödlichen Paß im Nacken. Dann schiebt Nova die einhundertsiebenunszwanzigste Hundertprozentige der letzten acht Tage unbedrängt am Tor vorbei, Hannover bekommt im Gegenzug einen Elfmeter, der (vielleicht ein bißchen getrübt durch die Vereinsbrille, keine Ahnung) -in meinen Augen- keiner war und der Driss Drops ist gelutscht. Dass die Mannschaft sich dann noch zwei Tore durch den eingewechselten Diouf fängt, ist halt einfach die Geschichte dieser Saison.
Jedes Gegentor ist zu vermeiden. Beim 1:0 rettet Rensing erstmal hervorragend um dann ohne Chance und völlig vereinsamt gegen Stindl den Kürzeren zu ziehen. Die vollständig versammelte Abwehr des effzeh guckt ehrfürchtig zu, Geromel kann sich aufraffen den Arm zu heben und dummdreist auf irgendeine Unregelmäßigkeit hinzuweisen, kann aber natürlich nicht mehr entscheidend eingreifen. Schon der Querpaß zu Schlaudraff darf ja so nicht passieren aber das Abwehrverhalten danach kann man als solches ja schon gar nicht mehr bezeichnen. Ich kann das nicht verstehen. Wirklich nicht. Wie kann das sein, daß man gedanklich so weit weg ist?
Ich hab’ jetzt nochmal auf SKY90 den Elfmeter gesehen und möchte dem Schiedsrichter keinen Vorwurf machen, bleibe aber dabei, dass es kein Elfmeter war. Sereno rutscht in den Mann, das ist zwar ambitioniert und gefährlich, aber er trifft halt eben nur den Ball. Naja, ist müßig, ist hinfällig, wir kriegen halt die Karten und die Elfmeter. Kann man dem DFB nur den Finger zeigen und weitermachen, nützt ja nix. Wir haben halt keine Videobeweise in der Liga, sonst stünden wir ja auch auf Platz 9. Hätte, wenn und aber…
Bei den Toren drei und vier stimmt wieder gar nichts in der Hintermannschaft. Die Zuordnung stimmt nicht, es klaffen kilometergroße Löcher rund um den Strafraum und der Senegalese hat leichtes Spiel.
Am Ende stehen wir also mit einer Klatsche da. Aber, Leute, lasst uns ehrlich sein: Wir haben schon so viele schlechtere Auswärtsspiele gesehen als das heutige. Der effzeh muss zwingend drei, eigentlich vier Tore schiessen, denn Nova vergibt drei, Ishak eine Chance, die man eigentlich nicht vergeben darf und kassiert dann eben die dummen Dinger hinten. Das war alles nicht so schlecht. Besonders der überraschende Move von Trainer Solbakken Ishak für Podolski einzusetzen geht auf. Der Schwede spielt einen starken Part, zeigt dass er körperlich durchaus geeignet ist in der Bundesliga zu spielen und vor allen Dingen traut sich der Junge was. Er zögert nicht lange, sondern knallt den Ball drauf. Das macht Spaß und irgendwann geht so ein Ding auch rein, keine Frage. Der Mann hat mir wirklich sehr gut gefallen. Wenn er den Ball nicht an den Pfosten knallt, dann steht es 1:2 und das Spiel entwicklet sich völlig anders. Hätte, wenn und aber…
Es sind halt die immer gleichen Fehler, die uns das Genick brechen. Es fehlt an den Konzentration (wenn ich mir die “Päße” von Geromel in den Aufbau sehe, dann kommt mir der leckere Mittagsgulasch wieder hoch. Mann, Mann, Mann) es fehlt an klarer Zuordnung, wir lassen uns zu oft überrumpeln und wenn dann mal der Ball ruhig in den eigenen Reihen ist, fehlt das kreative Moment. Oder wenigstens das Überraschungsmoment, nennt es wie Ihr wollt. Da kommen wir dann zu den Sünden der Vergangenheit, denn dieses Problem haben wir ja schon lange. Da hätte in den letzten siebzehn Transferperioden gegengewirkt werden müssen. Hätte, wenn und aber…
Jetzt muß ich doch noch kurz auf die Podolski-Sperre kommen. Natürlich ist das Urteil völlig idiotisch und wettbewerbsverzerrend. Leider ist aber kein Kraut gegen die Sportgerichtsbarkeit gewachsen. Natürlich hätte der DFB Podolski freisprechen müssen, das steht ja außer Frage aber nun stand seit Freitag 16:45 Uhr fest, dass er ein Spiel Sperre erhält. Warum legt der effzeh nicht nochmal Protest gegen das Urteil ein, denn dann spielt der Mann wenigstens. Wenn er dann nächste Woche in der nächsten Instanz erneut gesperrt bleibt (was ja nicht zu verhindern gewesen wäre, nehm ich mal an), ist er halt gegen den BVB gesperrt. Da ordne ich die Chance, dass er uns gegen 96 hilft doch deutlich höher ein, als dass er der Matchwinner gegen die Dortmunder wird. Ich meine, klar, man sollte kein Spiel abschenken und wenn ich an letzte Woche denke und mir die Augsburger als Vorbild anschaue, dann ist Dortmund auch nicht völlig unschlagbar aber dennoch hätte ich -glaube ich- weiter Protest eingelegt, alleine um die öffentliche Diskussion, den Druck auf das Sportgericht hoch zu halten und mein Glück mit Podolski in Hanoi zu suchen.
Hätte, wenn und aber…
 Von lostinnippes,  am 11.03.12 Gestern trennte sich der 1.FC Köln von seinem Sportdirektor Volker Finke. Ein Move, der mich völlig unvorbereitet trifft, den ich auf den ersten Blick überhaupt nicht nachvollziehen konnte und der wieder mal das Bild vom Chaos-Klub, vom Karnevalsverein unterstreicht. Ist das wirklich so? Ich bin weit davon entfernt nachzutreten, denn Finke hat sicherlich einen guten Kontrapunkt zum kölschen Klüngel, zum “mit Hätz un jäje d’r Kopp” gesetzt aber damit ist er halt auch mehr als ein Mal gegen eine Mauer gelaufen. Zudem steht Finke immer im Verdacht ein Königsmörder zu sein, ein Ränkeschmieder und ein Napoleon, der niemand gleichwertiges neben ihm akzeptieren kann. Mach wir uns nichts vor: Ich kenne den Mann nur aus der Presse, ich kann mir darüber keinerlei Urteil erlauben, ich kenne die Abläufe bei einem Bundesliga-Verein nicht, ich kann nur interpretieren was ich sehe und lese. Meine Interpretation der ganzen Sache ist die, dass die Geschäftsführung eine Entscheidung pro Solbakken und Fanseele getroffen hat, dass man Finke nicht mehr über den Weg traut und nun frühzeitig die Reißleine zieht bevor es in der Kaderzusammenstellung zur neuen Saison wieder zu so einem Abstimmungsdesaster wie im Fall Chong Tese kommen kann.
Es gibt natürlich auch andere Sichtweisen. Mit der rosarotesten aller rosaroten Effzeh-Brillen ist es eine Entscheidung in Abstimmung mit Lukas Podolski, der ja auch kein allzu herzliches Verhältnis zu Volker Finke haben soll. Heißt: Poldi bleibt doch noch in Köln, weil Finke weg ist. Das ist für mich so weit weg wie der Mond aber, hey, this is Cologne, hier kotzen die Pferde nicht nur vor die Apotheken, hier schliessen die Pferde danach selbige auf! Dennoch, Chance: 1%
Weiterhin fragt man sich ob das gestrige Spiel eine Entscheidung in die eine oder in die andere Richtung war. Vielleicht stand schon vorher fest: Gewinnt der FC bleibt Solbakken und Finke geht, bei einer Niederlage oder einem Punktverlust übernimmt Finke sofort wieder bis Saisonende die Trainerposition. Hmm?
Hat Finke vielleicht sogar selber hingeschmissen? Glaube ich nicht. Allein dass er für den Sonntag noch im Doppelpass zugesagt hat spricht dagegen. Außerdem -und das ist natürlich wieder eine völlig freie Interpretation- halte ich ihn für zu resistent um einfach aufzugeben.
Für mich ist die plausibelste Erklärung, dass es wirklich im inneren Kreis des Vereins, in der Mannschaft im Trainerstab und auch in der Geschäftsführung zu viele Reibungspunkt gab, die nicht mehr produktiv waren. Zudem kann es natürlich sein, dass es zwischen Trainer/Geschäftsführung und Finke deutliche Unterschiede in der Auffassung gegeben haben mag wie mit den Podolski-Millionen umgegangen wird. Keine Ahnung. Wie auch immer, nun ist die Ära Finke in Köln vorbei, jetzt müssen wir schauen wie es weitergeht.
Der erste Sieger des Tages ist natürlich der Trainer. Er beschwerte sich in den letzten Wochen zunehmend über den Umgang mit ihm und über die vielen, vielen unnötigen Interviews von Volker Finke. Zu jedem Thema fand man Finks Statement in der Presse und nicht selten war die Kritik am Trainer nicht sonderlich gut zwischen den Zeilen versteckt.
Besteht hier eine Chance, dass wir das englische Modell umsetzen, d.h. Solbakken mit weiteren Befugnissen ausstatten und hier einen richtigen Team-Manager installieren? Glaube ich nicht, denn gerade in Köln gibt es (leider immer noch) zu viele Eitelkeiten innerhalb des Führungskreises und ganz besonders denke ich, dass Horstmann nicht jemand ist, der einen Trainer mit mehr ausstattet als nötig ist. Doch, als erste Neuerung aus dem Ausscheiden von Finke ist nun (lt. PK) das SportsLab in Zusammenarbeit mit dem Trainer für die anstehenden Transfers verantwortlich.
In der Kölner Presse ist natürlich schon die Suche nach dem Nachfolger im vollen Gang. Andreas Müller, Oliver Kahn, Didi Beiersdorfer, alles was bei drei nicht auf den Bäumen ist, wird jetzt erstmal durchgenudelt. Sebastian Hellmann (SKY) bringt gerade im Doppelpass eine interessante Eingabe: Lt. seinen Informationen soll Frank Schaefer eine wichtige Rolle innerhalb des “Neuanfangs” spielen. Hmm. Auf den ersten Blick könnte ich mir das ganz schön gut vorstellen. Aber, erstmal muss Solbakken natürlich den Klassenerhalt schaffen, damit nicht schon wieder alles über den Haufen geschmissen wird.
Der Verein ist bei weitem nicht so kopflos wie das im Boulevard dargestellt ist. Gut, wir haben keinen Präsidenten und dann auch ab Heute keinen Sportdirektor aber das ist ja kein Grund zur Panik. In den nächsten Wochen passiert ja eh nichts, was man noch -abseits den Platzes- beeinflussen könnte. Bis zur Kaderplanung der neuen Saison vergehen noch mindesten sechs, eher acht Wochen. Bis dahin kann man in Ruhe den Markt analysieren und dann schauen ob es wirklich eine externe Lösung geben wird oder ob man die Eier hat mit Schaefer als neuen starken Scouting-Mann versucht die Mannschaft zu ergänzen. Bis dahin ist ja vielleicht auch jemand gefunden, der sich auf den Präsidenten-Thron setzt, was weiß ich denn?
So, mehr hab ich nicht. Eure Meinungen sind gefragt. Feuer frei…
 Von lostinnippes,  am 11.03.12 Um 17:23 Uhr explodiert Müngersdorf. Stale Solbakken rennt wie Pablo Paolo Guerrero über den Platz, hat aber ein anderes Ziel. Nach einem Sprint über vierzig Meter haut er nicht den -ihm entgegen kommenden- Hertha-Torwart Kraft von den Beinen, sondern baut sich vor der Südkurve auf und dreht durch. Komplett. Er schreit, er ballt die Fäuste, schreit nochmal und noch jetzt (sechs Stunden später) läuft es mir eiskalt den Rücken runter, denn diese Emotionalität, diese Erleichterung, diese Achterbahnfahrt, die wir an diesem Nachmittag erleben, durchleben, erleiden durften und mussten kumuliert in diesem Moment zu einem einzigen schwerelosen Jubel. Die Leuten reißen die Fäuste in den Himmel, schreien sich die Seele aus dem Leib, die Spieler werden von Solbakken einzeln umarmt, im TV sieht man, dass sich in den Gesichtern von Sereno und Eichner nicht nur Erleichterung sondern auch ehrliche Freude und Unglaube, dass ein Stadion so am Rad drehen kann, wiederspiegeln. Der 1.FC Köln hat gerade das Duell gegen Hertha BSC mit 1:0 gewonnen. Ein Tag für Helden!
Der Wendepunkt in der Partie kommt schon in der 57. Minute. Solbakken ist gezwungen den bisher bärenstarken Martin Lanig aus der Partie zu nehmen und durch Mato Jajalo zu ersetzen. Acht Minuten später kommt der Kroate gegen Kobiashvili zu spät, trifft das Wadenbein/Sprunggelenk und sieht sofort die rote Karte. Eine Entscheidung die auf den ersten Blick zu hart aussieht aber, wenn man mal drüber nachdenkt und sich die Szene ein, zwei Mal anschaut, kann diese Karte durchaus gegeben werden. Völlig dummes und unnötiges Foul zwanzig Meter vor dem gegenerischen Tor. Ja, er will an den Ball, kommt aber eindeutig zu spät. Es ist nicht immer zwangsläufig rot, eine gelbe Karte hätte es vielleicht auch getan aber wir sollten dem Schiedsrichter keinen Vorwurf für diese Karte machen.
Damit ist der Trainer gezwungen umzustellen. Für den glück- und zielwasserlosen Nova kommt McKenna ins Spiel. Der effzeh zieht sich in die eigene Endzone zurück, verteidigt mit elf zehn Mann bis dreißig Meter vor dem eigenen Tor. Das Mittelfeld wird komplett aufgegeben, die Außen gehen ein Stück weit mehr nach Innen, das Stören der Berliner Mannschaft beginnt erst kurz vor dem Paß in die Spitze.
In der 75. Minute foult Kobiashvili (zu diesem Zeitpunkt Public Enemy #1 in Müngersdorf) an der rechten Außenbahn, das Stadion flippt aus, Winkmann zeigt Gelb. Im Nachgang kommt es zum Gerangel und am Ende bekommt der Amok-laufende Berliner eine geld-rote Karte und Podolski kassiert seine erste glatt rote Karte für…nichts. Gar nichts. Er wird von Kobiashvili in den Schwitzkasten genommen, taucht mit dem Kopf unter dessen Armen raus, macht keinerlei Bewegung zum Gegner und auch in der nächsten Szene ist keine Bewegung zu sehen, die zu einer roten Karte berechtigt. Es ist ganz einfach lächerlich. Der Schiedsrichter nimmt hier so massiv Einfluß auf den Verlauf des Spiels, ja sogar auf die Saison des 1.FC Köln, dass man sich das nicht mehr gefallen lassen kann. Zur Erinnerung: Winkmann hat uns schon gegen Schalke verpfiffen. Am krassesten finde ich die gelb-rote Karte im Vergleich zur glatt roten Karte. Kobiashvili greift jeden Kölner Spieler tätlich an, kassiert aber höchstens ein Spiel Sperre, Podolski wird für eine Halluzination des Spielleiters bestraft und kann zwei oder sogar drei Spiele Sperre kassieren. Die DFL wird ja den Teufel tun und ihrem Schiedsrichter nicht den Rücken stärken.
Der Schiedsrichter hat an diesem Tag deutlich mit zweierlei Maß gemessen. Lell und auch Hubnik haben in der ersten Halbzeit mehr Foul gespielt als der gesamte 1.FC Köln zusammen und sahen erst in der Schlußphase eine gelbe Karte. Gerade Lell hätte schon in der 60. Minute vom Platz fliegen müssen aber es passierte nichts. Was der Mann da heute zusammengepfiffen hat grenzt an Betrug. Vielleicht sollte sich betradar mal einschalten. Unnötig zu sagen dass Winkmann Polizist ist, oder? Bestimmt ein guter Freund von Weiners Michael.
Achja: Unser Tor war übrigens Abseits. Man macht das ja eigentlich nicht und es kommt auch so furchtbar unsouverän rüber aber heute will ich mal ‘ne Ausnahme machen: BRUAHA! BRUAHAHA! Das riecht nach Ärger für Guido, denn im Café King werden bestimmt schon die Messer geschliffen.
Zurück auf’s Feld: Das Spiel wird zu einer Schlacht. In den letzten Minuten bekommt die Hertha noch drei Chancen, die aber entweder durch den überragenden Rensing, den Pfosten oder das Berliner Unvermögen nicht zum Ausgleich führen. Dann war das Spiel aus und der Wahnsinn begann.
Jetzt nochmal zurück zum Anfang zu kommen ist mir zu aufwändig. Der FC hat das Spiel verdient gewonnen, hatte in der ersten Halbzeit genug Chancen um den Sack früh zu zu machen, kombinierte mutig und flüßig, angeführt von einem wieder einmal überrageden Podolski, einem Sascha Riether, der zur Kampfsau mutierte und -in seinem besten Spiel im FC-Trikot- Martin Lanig, der klug und clever die Bälle im Zentrum verteilte, immer wieder Lücken riß und mich wirklich überzeugt hat. Warum nicht immer so?
Am Ende sind die drei Punkte natürlich unfassbar wichtig. Pures Gold im Abstiegskampf. Hier wäre dann eigentlich die Geschichte zu Ende aber der FC wäre ja nicht der “Effzeh”, wenn mal was komplett glatt läuft. Um kurz vor 21 Uhr kommt die Nachricht über den Ticker dass sich der Club mit sofortiger Wirkung von Volker Finke getrennt hat. Einvernehmlich natürlich. Die Meldung des Vereins findet Ihr hier. Da muss ich erstmal eine Nacht drüber schlafen. Morgen mehr…
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