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…und wie er die Welt sieht: FC – FC Bayern

Weniger ein Schicksalsspiel als ein “mal-schauen-wo-wir-danach-stehen”-Match steht uns am Samstag in Müngersdorf bevor. Es geht mal wieder gegen die Bayern, unseren fast-schon Lieblingsgegner. Kai aka Probek vom gleichnamigen Bayern-Blog…na?…richtig: probek.net, nahm sich die Zeit uns seine Sicht der Dinge nieder zu schreiben. Meinen Text lest ihr bei ihm, wie gewohnt. Lesen, klicken, freuen, lachen, drei Punkte. Das richtige Leben im Falschen:

Wat willste maache? — Der FC Bayern in Köln

Drei Punkte und einen klaren Auswärtssieg. Nichts anderes erwarte ich vom Kölner Gastspiel des FC Bayern. Selbst statistische Ausreißer der jüngeren Vergangenheit (angeblich habe der FC Bayern schon länger nicht mehr in Köln gewonnen, gegen den dortigen FC zuletzt gar gerne auch mal nur Unentschieden gespielt, sogar verloren) lassen mich nicht von der Überzeugung abrücken, dass alles andere als ein Auswärtssieg für Bayern eine Enttäuschung wäre. Und wo kämen wir denn hin, wenn nicht mal mehr in Köln drei Punkte drin sind? Also bitte. Bin mir dabei außerdem mit den Teilnehmern des letzten Tweetpass München [1] einig: keiner hat auf einen Kölner Sieg getippt, das Spiel muss der FC Bayern einfach gewinnen, alles andere wäre ein Skandal.

Gut, mit dem einfach gewinnen tut sich der FC Bayern in dieser Saison außergewöhnlich schwer. Trotzdem sollte, Rensing-Sternstunden hin oder her, das Spiel keine allzu große Herausforderung für den FC Bayern sein.

Theoretisch, wohlgemerkt und ein wenig kleinlauter, in der Praxis muss ich notgedrungen ein paar Hintertürchen in meine Prognose einbauen, die mir einen halbwegs ehrenhaften Rückzug erlauben, falls meine Worte durch sowas Unglückliches wie die Realität ad absurdum geführt werden (ein Phänomen, das den Kölnern eigentlich bekannt sein sollte, s.u.). Dann wären, phantasiere ich mal, wahlweise der außergewöhnlich gute Torriecher und Präzisionsabschluss von Lukas Podolski, die phänomenalen Reaktionen von Michael Rensing oder, beispielsweise, der für eine Spitzenmannschaft mit Dreifachbelastung viel zu dünne Kader der Bayern (mit dem Ungleichgewicht von Verkäufen bzw. Ausleihen, für die nicht adäquat Ersatz geholt wurde) verantwortlich zu machen. Oder die sich selbst prügelnden Protagonisten des FC Bayern, die nach dem Abgang des holländischen Chef-Austeilers mehr Lust an einer offenbar landestypischen Konfliktlösung entwickelt haben, leider untereinander.

Also: das Spiel muss der FC Bayern gewinnen, Ende, aus. Soweit mein Vorbericht, der mir ob der Kürze wohl noch etwas Zeit dafür lässt, eine These einzubauen, die ich kürzlichst aufgeschnappt habe: Der Kölner an sich hat keinen Humor, er lacht nur gerne.

Petermann

Nicht meine These! rufe ich gleich dazu aus, sondern eine wissenschaftliche Erkenntnis, die der (von mir höchst geschätzte) Kulturjournalist Walter Filz, übrigens in Köln geboren und die Stadt liebend, kolportierte, als er im Deutschlandfunk zu seinem Buch “Der Affe zu Köln” befragt wurde [2] (ein MP3-Mitschnitt des Gesprächs findet sich unter [3], ab min 10:30). Mich hat die von Filz aufgeschriebene, mir bislang unbekannte Geschichte des Kölner Schimpansen “Petermann” [4] so sehr fasziniert, dass ich sogar über einen Bucherwerb nachdenke.

Ein Wahl-Münchner und geborener Niedersachse kauft sich ein Buch über einen Kölner Affen, darauf muss man auch erst mal kommen. Aber wer weiß: vielleicht hilft mir die hoffentlich vergnügliche Lektüre über allzu großen Kummer hinweg, falls der FC Bayern … nein, so weit mag ich gar nicht denken.

[1] tweetpass.posterous.com
[2] http://www.dradio.de/dlf/sendungen/buechermarkt/1378036/
[3] http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2011/02/01/dlf_20110201_1609_6ced47e2.mp3
[4] http://de.wikipedia.org/wiki/Petermann_%28Schimpanse%29

St.Pauli – FC: Apocalypse Now Redux

"Outstanding, Red Team, outstanding! Getcha a case of beer for that one!" (Lieutenant Colonel Bill Kilgore)

Es ist ja nicht so, als sei der Abstieg mit der samstäglichen Niederlage besiegelt aber Gedanken machen, um den Zustand der Mannschaft, die einen Auftritt hinlegte, der mit  nichts aber auch gar nichts zu entschuldigen ist, sollte sich der Vorstand schon.

Alle waren schlecht. Okay, außer Rensing, aber: Wir sind an einem Punkt angekommen, wo uns ein Torwart, der ein 0:6 verhindert – und wir deshalb gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf nur 0:3 verlieren – nicht wirklich weiterhilft. Freut mich ja für Rensing, aber: Herrgott, war der Rest der Mannschaft schlecht, schlecht, schlecht! Unterirdisch! Das muss man dann auch nicht mehr Spieler für Spieler auseinander nehmen. Alle in den gleichen Sack und druff!

Ich kann mir diese "Leistung", eine Woche nach einem schönen Heimsieg, nicht erklären.  Überhaupt nicht. Was stimmt nicht mit unseren Spielern? Warum ist das so? Ach, ich bin wirklich gefrustet. Jetzt fängt Galdbach an zu gewinnen, die werden uns wohl nächste Woche überholen, wenn wir gegen die Bayern zu Hause auf’n Sack bekommen…obwohl: Zum FC würde es auch  passen, dass wir gegen den FCB gewinnen nur um dann im nächsten Spiel wieder mit dem Arsch kaputt zu machen, was vorher aufgebaut wurde.

Wenigstens verlieren mit Werder und dem VfB zwei potentielle Mitspieler um den Klassenerhalt,  Lautern ebenfalls aber, hey, das ist auch die mit Abstand schlechteste Mannschaft der Liga, die können nur rennen und foulen und meckern und der Lakic hält halt mal seine blöden Füße hin und schon gibt’s ein Tor. Lautern wird sicher absteigen. Da setz ich heute ‘nen Zwanni drauf. Pauli ist natürlich ebenfalls noch in Schlagdistanz aber so ein Spiel wie gegen "uns" kann natürlich ein Wendepunkt in einer Saison sein. Sie werden aus diesem Sieg viel Kraft schöpfen können. Das kann der Unterschied zum Effzeh sein.

"The horror … the horror …" (Colonel Walter E. Kurtz)

Ich hab’ keinen Bock auf Aue, verdammt nochmal!

…und wie sie die Welt sieht: St. Pauli – FC

Es ist mal wieder Zeit für einen Blick über den Tellerrand. Jeky von Fabulous Sankt Pauli nahm sich dankenswerterweise erneut die Zeit mich und Euch mit den neusten Entwicklungen rund um das Millerntor und das folgende Spiel am Samstag zu versorgen. Meine, latent optimistische Voschau findet Ihr auf Ihren Seiten und zwar genau hier.  Doch nun erstmal die Voschau aus dem Norden:

Hach ja, die Kölner *seufz* Da wohnen ja seit je her zwei Seelen in meiner Brust. Fast schon zweieinhalb, die Kölner Seele des besten Freundes habe ich natürlich ebenfalls intus, wenn ich mit leide oder mich mit ihm freue. Also nach Seelen gerechnet wäre das zunächst ein Vorteil für den FC Kölle, dagegen steht der Heimvorteil des FC Sankt Pauli, der mit einer vollen Hütte knapp 20.000 Heimfanseelen auf den Rasen wirft. Der Gästeblock dürfte erfreulicherweise gut gefüllt sein und nach Kölner Sitte auch hörbarer als so manch andere Gästefan-Ecke am Millerntor. An der Stimmung wird’s also nicht liegen.

Liegen könnte es eventuell daran, dass der FC Köln sich wieder berappelt hat und zur Zeit einen relativ stabilen Eindruck macht. Selbstverständlich passiert das genau dann, wenn sie zu uns kommen, ist klar. Zumindest geben wir diesmal nicht den Aufbaugegner, das hat ein  anderer schon erledigt. Wer der wohl war? Hier treffen zwei zur Zeit relativ gleichwertige Mannschaften aufeinander und für beide geht es um nicht wenig. Weg vom Relegationsplatz ist die Aufgabe für den magischen FCSP und nicht zurück auf den Relegationsplatz die für den Effzeh. Im direkten Vergleich am heutigen Tage sieht das so aus:

15. 1. FC Köln 19 19 22: 34 -12 5 4 10
16. FC St. Pauli 19 19 20: 34 -14 5 4 10

 

Ganze zwei Tore mehr hat Köln geschafft, die im Moment den Unterschied machen. Wir schießen zwar aktuell wieder Tore, aber die Last Minute-Schwäche macht mir ebenso Angst wie die Tatsache, dass Carsten Rothenbach weiterhin ausfällt und Thorandts Einsatz wackelig ist. Im Sturm wird wohl Ebbers auch noch fehlen, da liegen wieder große Aufgaben auf wenigen, aber breiten Schultern.

Wussten Sie eigentlich, dass sich Carlos Zambrano nach „harten Tacklings“ bekreuzigt? So gesehen beim Spiel gegen Freiburg, als er in der linken Ecke vor der Nord seinen Gegenspieler fällte und ungeschoren davon kam. Ich hoffe, der Herr ist wieder mit ihm und verzeiht ihm sein zuweilen doch überenergisches Auftreten, dennoch ist Zambrano für mich eine hervorragende Kraft im Defensivbereich. Betrüblicherweise sind die Fehler, die er mal macht, dann auch richtungweisend und toreffizient für den Gegner, aber seine gelungenen Einsätze lassen das immer wieder verzeihen.

Ohne jetzt gesondert auf die sehr guten Leistungen eines Bastian Oczipka, eines Max Kruse (das bezieht sich in erster Linie auf das Spiel im Kraichgau) und unser aller Gerald the one and only Asamoah einzugehen: die Mannschaft hat bisher –außer gegen Dortmund- nirgendwo klar, abgeschlagen und absolut chancenlos verloren und wenn jetzt die wiedergefundene Abschlussqualität noch Einzug hielte, dann könnte das doch noch eine runde Sache werden in der Endabrechnung. Dazu muss aber –so leid es mir tut- der Geißbock sich morgen die Hörner abstoßen, auf Affinitäten und Fanfreundschaften, ob imaginär oder tatsächlich, können wir morgen leider keine Rücksicht nehmen. Der Dreier muss her.

Schiedsrichter wird mein Lieblingsschiedsrichter Dr. Felix „Fußball ist ein Freiluftsport“ Brych sein, der hoffentlich in bekannt unaufgeregter Weise die Partie leiten wird. Allerdings wird Carlos da auch ein bisschen aufpassen müssen, denn Herr Brych passt noch besser auf. Also, an „diesem Wingenbach“ oder „Grundgütiger, der Rafati“ wird es nicht liegen.

Da mit Sicherheit auch morgen am Millerntor Rot wieder die dominante Farbe wird, fühlen sie sich bestimmt ein bisschen mehr zu Hause, aber ich hoffe, das wird die einzige Freude sein, die wir ihnen bereiten. Außer einem Astra und einer Stadionwurst, allerdings keine für Bratwurstromantiker, aber ohne Einkaufschip.

Betrüblicherweise hindert mich der Rest des Lebens daran, morgen live und in Herzblutfarbe gewandet dem Spiel persönlich beizuwohnen, insbesondere schade, weil mit den Kölnern das Avant- und Aprés- Spiel erfahrungsgemäß auch Spaß machen kann, wenn der eine –oder auch der andere- verliert. Ein Unentschieden brächte uns zwar beiden nichts, aber wenn es denn überhaupt was anderes als ein Sieg sein muss, dann wenigstens das.  

Ich tippe vom Herzen auf ein 2:1 und im Tippspiel auf ein hasenfüßiges 2:2, ich gebe es zu.

FC – SV Werder: Ciao Marko, Ciao!

Als Frank Schaefer in der 88. Minute seinen neuen Kapitän vom Platz nahm, bebte Köln Müngersdorf seit langer, langer Zeit wieder wie früher. Alles stand, Lukas Podolski gab die Binde ab, wurde vom Trainer in die Arme genommen und der geneigte FC-Fan fühlte sich in die ’80er Jahre versetzt. Flutlicht, Kampf und Klasse, 3:0 gegen Werder Bremen. Es gibt schlechtere Samstag-Abende!

Im Vorfeld der Partie gegen die kriselnden Bremer musste der Trainer seine Mannschaft erneut umbauen. Mit dem kurzfristig verletzten Pezzoni, den schweinegrippekranken Mohammad und Brecko und dem gezerrten Petit fielen auch im zweiten Rückrundenspiel drei…nun ja…defensive Stammkräfte aus. Ich habe mit einem Einsatz von Kevin McKenna gerechnet, doch Schaefer stellte Ehret zurück auf links, beorderte Eichner in die (linke) Innenverteidigung, an seiner Seite Geromel und auf rechts Andrézinho. Davor spielten Lanig und Matuschyk die Abräumer. Ein Move, der auf Straußeneier-große Cochones beim Coach schließen lässt aber am Ende genial wirkte.

Geromel und Eichner hatten die Bremer Stürmer derart sauber und sicher im Griff, dass ich es nicht genug loben kann. Ich sagte während der zweiten Halbzeit zu meinem Nebenmann, dass wir lange zurück denken müssen, um uns an so eine disziplinierte Positionsarbeit wie von Christian Eichner erinnern zu können. Der Mann spielte in einem unglaubliche engem Radius, war immer zur Stelle, wenn die Bremer mal versuchten nach vorne zu kommen, zeigte keine aber auch wirklich gar keine Schwäche. Extrem ballsicher, völlig uneitel und hoch konzentriert. Top Leistung von unserem Neuzugang aus Hoffenheim! Sollte der FC im Winter etwa brauchbares Material verpflichtet haben? Das wäre ja ganz was Neues!

Natürlich muss man ein einem Atemzug auch Geromel loben, auf den alles gesagte auch zutrifft. Auf den Außenbahnen machte Ehret eins seiner besseren Spiele und es scheint sich zu zeigen, dass wir mit Andrézinho eine echte “Alternative” zu Brecko haben. Ehrlich gesagt hatte ich ihm kein Comeback zugetraut aber auch der Brasilianer spielte eine schöne, konzentrierte Partie und zeigte, dass er im Vorwärtsgang deutlich besser als unser etatmäßiger rechter Außenverteidiger ist.

Dass die Bremer nie ins Spiel kamen hat aber auch damit zu tun, dass die gesamte Mannschaft, angeführt von einem leidenschaftlichen und ungeheuer starken Lukas Podolski, immer gegen den Ball gearbeitet hat, ständig Überzahlen geschaffen hat, extrem hohe Laufbereitschaft zeigte und eigentlich ständig die Räume so eng machte, dass Bremen völlig konfus vor der Aufgabe stand. Werder spielte nicht einen Ball in die Spitze, es waren schlicht keine Anspielstationen vorhanden. Das war taktisch das beste FC-Spiel der letzten vier Jahre!

Auch in der Höhe war der Sieg verdient. Das 1:0 von Poldi geht zu 50% auf Ehret, der auf links durchstartet und überlegt zurück passt, das 2:0 war wunderschön aber begünstigt durch slapstik-haftes Abwehrverhalten von Pasanen und Frings und beim 3:0 zeigte erneut Poldi dass es sich lohnen kann auch mal einem -anscheinend- verlorenen Ball hinterher zu gehen. Hier konnte man sehen, dass die Bremer gedanklich gar nicht auf dem Platz standen, alle Abwehrspieler waren in einem langsamen Trab nach vorne, Podolski erobert den Ball, zwei schnelle Pässe und Werder guckt nur hinterher.

Im Nachgang muss man natürlich zugeben, dass der SVW ganz, ganz schwach war, aber: Es wird mir zu viel darüber geurteilt, dass der Sieg nur das Verschulden der Bremer war, dass alles so Scheiße dort ist. Mit wenigen Worten wird erwähnt, dass der FC einfach auch ein tolles Spiel hingelegt hat. Das sei hiermit nachgeholt: Der FC siegte, weil er einfach vieles, wenn nicht alles richtig gemacht hat, nicht weil Werder alles falsch gemacht hat. Wir sind gelaufen, haben Druck aufgebaut, haben die Schwächen des Gegners einfach wunderbar ausgenutzt. Wenn der FC 0:3 in München verliert, wird ja auch nicht geschrieben, dass die Bayern nur gewonnen haben, weil die Kölner so schlecht sind. Also, liebe Reporter, Schreiber, Kolumnisten: Fair bleiben!

Nächste Woche geht es gegen Pauli. Wieder ein extrem wichtiges Spiel. Geromel holte sich dummerweise seine fünfte Gelbe ab, wird also fehlen. Mal gucken welche Wundertüte der Trainer in dieser Woche aufmacht und wie die Abwehr nächsten Samstag stehen wird. Ich bin gespannt aber -nach langer Zeit- vorsichtig optimistisch!

Ach, eins habe ich noch vergessen! Marin wird nicht nur ausgepfiffen, weil er ein Ex-Gladbacher ist, sondern weil er der Prototyp des Schwalbenkönigs, des furchtbaren Spielers ist. Ein Unsympath vor dem Herrn, eine Ratte! Deshalb, liebe Bremer wird gepfiffen. Und zwar zu Recht!

1.FCK – FC: Babysteps

Am Ende musste sich die Mannschaft bei unserem prominenten Neu-Zugang Michael Rensing bedanken. Dieser hielt in der Schlussminute wenigstens einen Punkt für die Rückfahrt nach Köln fest, als er gegen Thanos Petsos in höchster Not rettete. Dass bei diesem Spiel ein Dreier durchaus drin war, darüber müssen wir uns nicht unterhalten aber am Ende scheiterte der FC wieder an sich selbst. Wie leider so häufig.

Diesmal schaffte es Kevin Pezzoni eine eigentlich recht harmlose Flanke von links im Strafraum so doof zu treffen, dass der Ball gegen den drei Meter weiter rechts postierten Geromel sprang, dieser die Pille natürlich nicht unter Kontrolle bekam und irgendein Pfalz-Ungeheuer glücklich einnetzen konnte.

Wieder brachte uns eine Unkonzentriertheit kurz nach der Pause in Schwierigkeiten, denn ab diesem Zeitpunkt war auch das Publikum wieder wach, die Unterzahl vergessen und der FCK dem Sieg näher als der FC aus Köln.Gut, ein Punkt ist besser als keiner aber gegen die schwache, unkonzentriert und fahrig auftretenden Pfälzer war mehr drin.

In der ersten Hälfte erkämpfte sich Lautern ein Übergewicht, dass sich jedoch nur in ein paar Ecken zählbar nachweisen lässt. Im Unterschied dazu hat der Effzeh den bedingungslosen Kampf um den Klassenerhalt noch nicht angenommen. Wir versuchen viel zu viel spielerisch zu lösen. Leider hat keiner unserer Helden z.Z. ein Level-Upgrade anliegen, so dass wir spielerisch nicht sooo deutlich besser sind als der Gegner. Wenn der dann eine höhere Lauf- und Kampfbereitschaft hat, wird es nicht leichter.

Das 1:0 für Köln fällt nach einem aberwitzigen Rückpaß von Rodney, den Abpraller vom Pfosten kann Podolski mühelos zum Tor verarbeiten..In der Folge, besonders nach dem -meiner Meinung nach- berechtigkten Platzverweis von Srdjan Lakic war der FC die bessere Mannschaft, hatte mit einem fulminaten Freistoß von Petit noch eine gute Chance, doch dann war Pause und Kevin hatte anscheinend was im Tee.

Frank Schaefer setzte alle drei zur Verfügung stehenden Neuzugäng ein, dazu kam Andrezinho auf rechts und eben Pezzoni in der Innenverteidigung dazu. Lanig saß zu Gunsten Adam Matuschyks auf der Bank. Petit musste in der Pause raus, für ihn kam Yabo. Der Junge machte seine Sache gut, ebenso wie Eichner, Peszko und der o.e. Rensing. Angenehm überrascht war ich von Yabo, der ballsicher und um Ruhe bemüht wirkt. Das Problem ist aber schlicht, dass man merkt, wenn ein Routinier wie Petit vom Platz muss. Das Aufbauspiel, wenn man es denn so nennen mag, ist noch träger als sonst, es fehlt die automatische Anspielposition. Das kann Yabo noch nicht leisten aber ich habe große Zuversicht, dass er eine enorme Verstärkung für unsere Mannschaft sein kann.

Es nützt ja alles nichts, wir müssen nach vorne schauen und nächsten Samstag, im Abendspiel(!), gegen Werder Bremen punkten. Dann dürften auch die H1N1-Rekonvaleszenten wieder dabei sein. Vor allem Mohammad in der Innenverteidigung gegen Hunt und Pizzarro dürfte wichtig sein…

Profilierungssucht

Erstmal wünsche ich Euch allen ein frohes neues Jahr! Ich war ein wenig faul zwischen den Jahren, das muss ich zugeben aber es ist ja auch nichts weltbewegendes passiert, nicht wahr? Es gibt ein, zwei neue Serien, darüber schreibe ich dann ein anderes Mal, der FC darf wieder auf die Dienste Willi Sanous zurück greifen und in Antalya reichte es gegen die Eintracht nur zu einem zweiten Platz im Vorbereitungsturnier. Die FC-Altherren verlieren in Berlin im 9-Meter-ScheißenSchießen gegen Bayer04 aber wenigstens wird Mattes Scherz Torschützenkönig. Es gibt aufregenderes auf der Welt. Doch, die Ruhe ist vorbei, am Wochenende ist wieder Wettkampf-Fußball angesagt. Nach dem blamablen Ende des Kalenderjahres 2010 steht am Sonntag das enorm wichtige Spiel auf dem “Betzenberg” an. Lautern wäre mit einem Sieg gegen den FC schon ein ganzes Stück weg (9 Punkte, um genau zu sein), man kann also mit Fug und Recht von einem 6-Punkte-Spiel sprechen. Doch, das ist ja alles gar nicht wichtig, denn der FC hat wieder einmal alle Hände voll zu tun sich mit Nebenkriegsschauplätzen auseinander zu setzten, womit wir beim Thema wären:

Bis gestern war mir die Initiative fc-reloaded komplett unbekannt. Zurecht, möchte ich meinen. Doch nun, kurz vor Rückrundenbeginn schaltet man dort einen Gang höher, spannt den EXPRESS mit ein, hatte ein Treffen mit Schramma, geht medial in die Offensive, macht gehörig Stimmung gegen Overath und Co.. Um was geht es denn da genau? schauen wir uns einmal auf den Seiten der Revoluzzer um:

Im Punkt “Was wir wollen – Übersicht” gibt es erstmal einen kleinen Einblick in das große Ganze. Hier geht es nicht um Erdnüsse, nein:

Wir, das heisst in diesem Fall, ein Gruppe von einfachen Mitgliedern, haben deshalb eine unabhängige Mitgliederinitiative und diese Plattform ins Leben gerufen. Wir wollen damit das Anliegen all der Mitglieder (und Fans) bündeln, die ebenfalls mehr Mitbestimmung, mehr Transparenz und mehr Respekt fordern. Und vor allem: Eine professionelle Struktur, die den FC zukünftig nicht mehr vom Bauchgefühl einzelner Personen abhängig macht!

Ich muss es zugeben: Ich bin kein Mitglied des 1.FC Köln. Ich bin Fan. Mehr nicht. Wer hier mit liest weiß, dass ich nicht in Gefahr gerate ein allzu großer Freund des Vorstands des FC zu sein. Ich halte die Distanzierung der Verantwortlichen von der Basis in jedem Fall für einen Fehler. Aber, ich kann und will für mich alleine reden. Ich benötige keine “Bündelung” der Interesse, die von einem zwischengeschalteten Fan-Vorstand selektiert werden. Ich frage mich, wie Personen, die anscheinend nicht im Profi-Fussball zu Hause sind, davon sprechen können dass der FC mit “Bauchgefühl” geführt wird und selbst in ihrem Aufsatzes “Plädoyer” nichts als Allgemeinplätze verhandeln, sich anmaßen können in diesem Geschäft auf ein mal und zwar bitte sofort mitreden zu können. Es schon zu wollen zeugt von hohem Selbstbewusstsein. Man möchte Lukas Podolski zustimmen, der sich aufregt, dass Leute die “Lichtjahre vom Profifußball weg sind sich auf Kosten des Vereins profilieren wollen“. Genauso sieht’s nämlich aus.

“Wir möchten nach OBEN!”

Yeah Baby! Ich auch. Dann lass uns mal schnell ‘nen neuen Präsidenten wählen, einen Mitgliederbeirat (oder sollte man sagen ein Laiengericht?) gründen und schon spielen wir nächstes Jahr ganz anderen Fußball! DAS. WIRD. GROß. ARTIG! Lest Euch das Ding mal durch, da schlottern Euch aber die Knie…

Im Punkt “Was wir wollen – im Detail” gehen die Initiatoren dann an’s Eingemachte. Es geht in allen Punkten nur um eins: Der Vorstand muss entsorgt werden. Es müssen sofort Neuwahlen stattfinden.

Man spricht häufig von “Informationen”, bemängelt aber Intransparenz beim FC:

Nach unseren Informationen haben wir beim FC aktuell die Situation, dass der Vorstand faktisch den Verein führt, indem er den Geschäftsführern regelmäßig sagt, was sie zu tun und zu lassen haben[…]

Natürlich steht mit keinem Wort dabei wo dieses “Information” herkommt. Ist aber auch egal, denn das Ziel wird damit unterstrichen:

Neben der schnellstmöglichen Ablösung des derzeitigen Vorstandes, der die Verantwortung für die katastrophale Situation übernehmen sollte, indem er endlich geordnet zurücktritt und den Stab an neue Leute übergibt[…]

Wer sind denn diese neuen Leute? In der Print-Ausgabe vom EXPRESS wird heute der Name Werner Hanf (Ex-NetCologne) in den Raum geschmissen. Dieser dementiert sein Interesse genauso wie Schrammas Fritz. Einen konkreten Vorschlag zu einem neuen Präsidium sehe ich auf fc-reloaded nicht. Ich denke aber auch nicht, dass es wirklich darum geht. Ich hege den Verdacht (oha), dass es einzig und alleine um die Installation eines Mitglieder-Beirats herauslaufen soll. Und wer ist dann Spitzenkandidat für den Sitz im Verwaltungsrats? Ich tendiere stark zum “Gesicht der Initiative”, Stefan Müller-Römer. Müller-Römer ist Rechtsanwalt mit Sozietät in Köln. Er ist lt. seinem Portfolio spezialisiert auf Medienrecht. Er wird vielen von Euch schon von der letzten JHV bekannt sein.

Ich gebe zu, dass der Zeitpunkt eines Königsmordes eigentlich nicht unkontrovers sein kann, aber, liebe Leute, gibt es zur Zeit etwas unpassenderes als sich derart in den Mittelpunkt rücken zu wollen wie es die Menschen von fc-reloaded gerade machen? Auch wenn sie in einzelnen Kritikpunkten zweifellos recht haben, maße ich mir nicht an aus dem Stehgreif die Strukturen eines Profi-Bundesliga-Vereins zu verstehen und sofort handeln zu können. Auch sind sie in ihren Forderungen inkonsequent denn auf der einen Seite sollen professionelle Strukturen geschaffen werden, auf der anderen Seite verlangen sie immer noch einen ehrenamtlichen Präsidenten. Dieser soll am besten aus der Wirtschaft kommen, damit er versteht wie man ein Unternehmen führt. Auf der anderen Seite soll sich der neue Präses aus dem operativen Geschäft heraushalten und repräsentative Aufgaben übernehmen. Okay. Warum soll er nochmal aus der Wirtschaft kommen?

Ich kann nur für mich sprechen aber auf mich macht dieses Projekt den Eindruck, dass hier jemand ganz, ganz dringend beim FC reinspazieren will und mit wenig Aufwand ein wichtiger Mann werden will. So wie man das Manifest begreifen kann, sollen ja alle Entscheidungen -wenn nicht von den Mitglieder abgesegnet- dann doch wenigstens gegengelesen werden. Der FC ist, wir müssen die Sozial-Romantik mal endlich außen vor lassen, ein Wirtschaftsunternehmen. Da kann doch nicht jeder Hinz und Kunz kommen und großartig seine Fantasien in die Geschäftsordnung einbringen. Wie man aus den Wortbeiträgen auf der JHV gesehen hat, decken die Mitglieder des FC ein sehr breites soziales Spektrum ab. Genausowenig wie ich heute eine Operation am offenen Herzen durchführen kann, ist jedes FC-Mitglied, qua Status in der Lage komplexe Vorgänge in einem Bundesligaclub zu begreifen.

Ich hoffe inständig, dass sich das Thema von selbst erledigt, dass wenige Mitglieder der Initiative ihr Vertrauen aussprechen und dass endlich ein wenig Ruhe einkehrt in dieses Chaos.

Jeder der sich fc-reloaded anschließt muss sich im Klaren darüber sein, dass seine Stimme nun von einem kleinen Kreis selbsternannter Reformer einkassiert und instrumentalisiert werden kann und wird. Ob das dann zum Wohl des Vereins geschehen wird erscheint mir höchst fraglich.

[UPDATE]

Habe ich ja ganz vergessen:

Mit Schreiben vom heutigen Tag haben wir den Vereinsvorstand aufgefordert, uns bis zum 17.1.11 die Daten aller stimmberechtigten Mitglieder herauszugeben, damit wir als Mitgliederinitiative alle Mitglieder über unsere Absichten, insbesondere die Durchführung einer außerordentlichen MV, informieren können.

Das Schreiben ist hier einzusehen.

Jetzt mal ganz unschuldig und als juristischer Laie: What the freaking Fuck?

Da kommt ein RA und fordert einfach mal “zu treuen Händen” alle Mitgliederdaten ein. Um sie für seine Zwecke zu nutzen. Im Schreiben wird auch bei Nicht-Gehorchen der sofortige Rechtsweg angedroht.
Kann mir da mal bitte jemand erklären auf welcher Grundlage der FC verknackt werden könnte seine komplette
Mitgliederdatei herauszugeben?

Das darf es doch nicht geben. Was hat fc-reloaded zu interessieren wer FC-Mitglied ist und wer nicht?

Nehmen wir mal an ich bin Mitglied im Lohnsteuerhilfe-Verein. Ich möchte bitte alle Daten der Mitglieder haben. Weil ich ja auch ein Mitglied bin. Und zusätzlich Steuerberater. Ich möchte nämlich die Leute anschreiben im nächsten Jahr nicht mehr zu ihrem Lohnsteuerhilfe-Verein zu gehen, sondern zu mir. Wärens so gut, sonst klage ich!

Was verpasse ich da? Wo leben wir denn?

[Update 2]

Wie Ihr in den Kommentaren nachlesen könnt, hat SMR ausführlich Stellung genommen. Zusätzlich habe ich noch eMail von ihm erhalten und ich denke, dass damit die Schieflage der Kritik zwischen ihm und mir ausgeräumt ist. Lassen wir mal die harsche Kritik an der Person SMR weg, die tatsächlich einzig und alleine aus einer Art “OMG noch ein Anwalt, genau was die Welt gebraucht hat”-Einstellung herrührt. Natürlich ist das überzogen und pauschal und unfair und unfundiert. Kein Widerspruch. Doch, es war als Stilmittel gemeint, nicht als Anklage. In der Sache bin ich weiterhin anderer Meinung aber ich hatte keine Intention SMR als Idioten und/oder Verbrecher darzustellen, deswegen habe ich die oberen Passagen objektiver gestaltet.

Neuzugang Nummer Vier

Lt. KStA hat Christian Eichner in Köln unterschrieben und wird mit nach Belek fliegen.
Der Transfer schien ja schon vor einer Woche fix zu sein bis es zu Komplikationen zwischen der TSG Hoffenheim und dem FC über die Ablösesumme kam. Der EXPRESS spekulierte damals, dass Eichner den Transfer selbst hinauszögert um einen eventuellen Wechsel von L. Gustavo von Sinsheim zu den Bayern abzuwarten und damit eine neue Chance bei SAP zu bekommen. Das scheint sich erledigt zu haben.

Natürlich müssen wir abwarten ob die Transfers nicht -wie schon einige Male erlebt- purer Aktionismus sind aber ich bleibe dabei, dass alles nur besser sein kann als der jetzige Status Quo. Über eine neue Neidgesellschaft bzw. Integrationsprobleme in der Mannschaft müssen wir uns keine Sorgen machen, damit müssen wir auch ohne Neuzugänge klarkommen. Ich sehe das alles als Chance für Schaefer an, ihm die Möglichkeit einer Mannschaftsbildung zu geben, die die Rückrunde überlebt und die nötigen Punkte holt um den Abstieg zu verhindern. Der Neuanfang bzw. die punktuelle Neustrukturierung des Teams kann eh erst im Sommer stattfinden.

Eichner ist 28 Jahre alt, ein reiner linker Außenverteidiger, der bei der TSG in letzter Zeit nicht mehr zum Zug gekommen ist. Da Makino ja auch rechts spielen kann, ergibt sich damit schon ein recht klares Bild für die Rückrundenabwehr:

Eichner    Mohammad    Geromel    Makino*
Rensing

Auf der Strecke bleibt Brecko (*ab Februar). Natürlich nur, wenn die “Neuen” endlich mal die Verstärkung auf dem Platz sind und nicht nur auf dem Papier.

Spekulationen über weitere Transfers sind der Abgang von Yalcin nach Galatasaray und der damit möglich werdenden Verpflichtung von Hajnal. Kann ich mir fast nicht vorstellen dass GS groß Geld für Yalcin ausgibt aber was weiß ich denn.

Bei Yalcin schwillt mir immer noch der Hut Kamm, wenn ich an unseren ehemaligen Trainer-Praktikanten denke: Yalcin spielte eine einigermaßen stabile Vorbereitung, war unser Argument gegen kreative Wintereinkäufe oder einem Ersatz von Tosic. Soldo macht ihn stark um ihn im ersten Saisonspiel für seine degenerierte, unwürdige Spielweise zu ofern und in den nächsten Spielen ohne Chance zu lassen. Dann spielt er mal wieder, macht ein Grottenspiel und versauert danach wieder auf der Bank. Mann, Mann, Mann. Geht man so mit jungen Spielern um? Der junge Türke scheint nicht die beste Psyche zu haben, denn seitdem läuft nichts mehr bei ihm zusammen, er wirkt ängstlich, fahrig und hat jede Spielfreude verloren. Das ist zu 100% Soldos Schuld! So eine Reaktion muss ich, als fucking Bundesliga-Trainer, voraussehen und dem entgegensteuern. Wenn ich denn will. Wenn mir die Scheisse egal ist und ich nur meinen Kopf durchsetzten will, dann kann man das machen. Hat ja wunderbar funktioniert. Für Yalcin wäre -so leid mir das tut- ein Neuanfang das Beste. Wieder einmal hat der FC seine Zuverlässigkeit beim Zerstören junger Talente unter Beweis gestellt. Ich hoffe, dass mit Volker Finke hier eine signifikante Änderung stattfinden wird.

Nachweihnachtliche Bescherungsversuche

Womit niemand rechnen konnte ist eingetroffen. Volker Finke bringt einen Japaner mit nach Köln. Tomoaki Makino heißt der junge Mann. Er dürfte nach Yasuhiko Okudera der erste Japaner sein der ohne Reisegruppe und anschließender Abreise nach Rüdesheim nach Köln kommt.
Der 23jährige, 1,80 m große Verteidiger kommt zum 01. Februar (nach der Asien-Meisterschaft) vom Tabellen-Siebten der japanischen J-League, Sanfrecce Hiroshima.
Makino gilt als beidfüßig stark, mit engem Aktionsradius. Er wurde in die “11 der J-League” gewählt und als “fairster Spieler” der Saison ausgezeichnet. Keine gelbe oder rote Karte in der ganzen Saison. Das wird sich in der Bundesliga ändern, da bin ich mir ziemlich sicher. Nach seinem Profil kann er in der Abwehr universal eingesetzt werden. Auf den ersten Blick sieht er für mich nach einer klaren Verstärkung aus, auch wenn er bei der TSG Hoffenheim durch ein Probetraining durchgefallen sein soll. Was ich bisher gelesen habe, passt zu unserem Anforderungsprofil, außerdem ist er ablösefrei. Bis Neujahr soll der Transfer in trockenen Tüchern sein. Na dann: Makino-san, kerun ni yôkoso!

Der zweite Neuzugang ist der schon länger angegündigte Pole Slawomir Peszko von Lech Posen. 25 Jahre, etwas über 2 Mio. Euro Ablöse, dafür dann auch gekauft und nicht -wie Zoran Tosic- ausgeliehen. Genau wie eben jener, schmerzlich vermisste, Tosic spielt Peszko im rechten offensiven Mittelfeld. Er könnte damit zu einem umgebauten 10er in dieser Kölner Mannschaft werden und Podolski, Clemens und Lanig die -dringenst benötigte- Entlastung im Mittelfeld bieten. Er hat bisher 16 A-Länderspiele für Polen absolviert und dabei ein Tor erzielt. Dabei ging es aber nicht ohne Reibereien ab. Mit Nationaltrainer Smuda scheint er sich überworfen zu haben, dieser warf ihm “mangelnde Professionalität” vor. Mit Ausblick auf die EM 2012, im eigenen Land, muss er nun zeigen, dass die Wortwahl des Trainers die falsche war. Noch einen “Fall Ionita” kann sich der FC beim besten Willen nicht gönnen oder leisten.
Auch hier sehe ich erstmal die positiven Seiten: Peszko scheint alle Voraussetzungen für einen Qualitätssprung im Kölner Mittelfeld mitzubringen. Er ist schnell und wendig, mit Zug zum Tor. Ich hoffe, dass er uns genauso viel Freude wie Zoran machen kann, allein vom Körperbau (der Mann ist 1,72 m “klein”) sollten wir nicht allzu viel erwarten 🙂

+50° 49′ 40.66″, +6° 53′ 45.37″

Und hier, Ladies & Gentlemen rutschen in ca. zehn Stunden so um die fünfhundert Rentner um die Wette, denn es ist Markttag in Brühl… nicht zu vergessen die Händler, die wohl jetzt schon anfangen sollten aufzubauen! Wei o wei, was’n Winter…

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Feliz Navidad

It’s just not the same without them…

hmmmmmmm....

Ich wünsche Euch allen Frohe Weihnachten!